Allgemeine Berichte | 16.02.2023

Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stadt und Ahrtal-Werke kooperieren für eine größere Klimaneutralität

Die Insellösung einer nachhaltigen Wärmeversorgung

Christophe Vianden (Ahrtalwerke), Klaus-Dieter Holzberger, Michael Seeliger (Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Klaus Taplik. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit Ende Januar sind die Gebäude des Pfarrbezirks Ahrweiler - die St. Laurentius Kirche, die angrenzenden Pfarrgebäude, die Zehntscheuer und der Marktplatz 15 - an eine mobile Heizung angeschlossen. Diese Insellösung oder auch Solitärlösung ist der erste Schritt hin zur Fernwärmeversorgung. „Noch ist es nicht die klassische Fernwärme, die die Gebäude der Pfarrei rund um den Marktplatz speist, aber ein erster Schritt ist getan“, so Paul Radermacher, Mitglied des Verwaltungsrates.

Neben der St. Laurentius Kirche befindet sich derzeit ein kleines Heizmobil, welches die fünf Gebäude des Pfarrbezirks ganz exklusiv heizt. Dies sei, so Christophe Vianden von den Ahrtalwerken, zunächst nur eine temporäre Lösung:

„Wir planen insgesamt drei Schritte. Das Heizmobil, was derzeit noch mit Heizöl gespeist wird, ist lediglich der erste Schritt. Mittelfristig wird, voraussichtlich ab Sommer, eine stationäre Anlage im Keller der St. Laurentius Kirche installiert, welche anschließend für die Wärmeversorgung der Gebäude zuständig ist.

Perspektivisch soll im dritten Schritt das komplette Immobilienkonvolut an das Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke angeschlossen werden. Schon jetzt sind gebäudeinterne Fernwärmeleitungen verlegt und installiert worden, damit nur noch der Anschluss an das Bestandsnetzes der Ahrtal-Werke erfolgen muss , sobald dieses bis in den Stadtteil Ahrweiler verlegt worden ist.“

„Die Stadt Ahrweiler und die Ahrtalwerke haben uns damals angefragt, ob wir Interesse daran haben, die Gebäude der Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen“, erinnert sich Radermacher. Die Pfarrei hat damals nicht gezögert und zugestimmt. Denn mit dem Anschluss seien viele Vorteile verbunden. Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und auch erneuerbare Energien, die in das Fernwärmenetz eingespeist werden können. Ein erster Schritt hin zu einer klimaneutralen Heizkraft. Dies entspricht dem christlichen Gedanken eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Schöpfung zum Wohle nachfolgender Generationen. Der nun pensionierte Kirchenmusiker Klaus-Dieter Holzberger freute sich schon, dass auch seine Wohnung an das Netz angeschlossen werden konnte. Gemeinsam mit Michael Seeliger, zuständig für die Immobilien der Pfarrei, wurde im Keller des Markplatzes 15 gemeinsam die Fernwärmeleitung angeschlossen.

Christophe Vianden (Ahrtalwerke), Klaus-Dieter Holzberger, Michael Seeliger (Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Klaus Taplik. Foto: privat

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