Christoph Anselm Noll gastiert in Lantershofen
Die Königin der Instrumente in perfekter Form erleben
Orgelkonzert im Rahmen von „1000 Lantesche Jahre“ am 20. Oktober
Lantershofen. Unter dem Motto „Orgel und Heimat“ sowie im Rahmen des Festzyklus von „1000 Lantesche Jahre“, finden 2019 wieder zwei Orgelkonzerte in der St.-Lambertus-Kirche in Grafschaft-Lantershofen statt. Nachdem Klaus-Dieter Holzberger aus Ahrweiler im Februar das erste Orgelkonzert in diesem Jahr gespielt hat wird Christoph Anselm Noll, Bad Neuenahr, den Zyklus fortsetzen. Am Sonntag, 20. Oktober, um 19 Uhr findet in der katholischen Pfarrkirche St. Lambertus, Grafschaft-Lantershofen, das sechste Orgelkonzert mit dem Titel „Orgel und Heimat“, statt. Mit Christoph Anselm Noll konnten die Veranstalter einen weit über die Region hinaus bekannten Cembalisten, Dirigenten, Organisten und Musikdozenten für das Orgelkonzert gewinnen. Es werden Werke von Werke von J. S. Bach, Dandrieu, Mendelssohn Bartholdy und Hermann Schroeder zu hören sein. Anselm Noll wurde 1959 in Weißenthurm geboren und lebt mit seiner Frau in Königsfeld. Er studierte katholische Kirchenmusik: Orgel bei dem heute im Burghaus Wassenach lebenden Rudolf Ewerhart, Cembalo bei Hugo Ruf und Oboe bei Helmut Hucke an der Kölner Musikhochschule. Ein weiteres Orgelstudium bei Ludger Lohmann an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart schloss er 1988 mit dem Solistendiplom ab. Erfolge bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben begründeten seine Laufbahn als Orgel- und Cembalo-Solist. Ab 1981 war er Kantor, Organist und Chorleiter an St. Stephan in Andernach. Im Jahr 1994 gab er diese Stellung zugunsten einer freiberuflichen Tätigkeit auf. Er konzertiert im In- und Ausland, unter anderem mit Ensembles für Alte Musik wie „Collegium Aureum“, „Concerto Köln“, „Musica Fiata“, „Collegium Cartusianum“ und „Cantus Cölln“. Außerdem wirkt er bei Aufnahmen für Rundfunk und CD mit. In den letzten Jahren tritt Noll auch vermehrt als Dirigent auf, vor allem mit seinen Ensembles „Capella pura“ und „Florilegium musicum“. Noll hat sich eingehend mit historischen Spiel- und Aufführungspraktiken beschäftigt. Daneben lehrte Noll von 1987 bis 1997 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, war im Wintersemester 1995/96 Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und unterrichtete von 1991 bis 2002 Orgel und Generalbass an der Musikhochschule Detmold. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um Spenden zur Finanzierung der Orgelkonzerte wird gebeten.
