Verbandsgemeinde wartete mit geballter Frauenpower auf
Die Möhnen waren los
Eine karnevalistische Reise durch den Frauenkarneval Höhr-Grenzhausens
Höhr-Grenzhausen. Mit großem Einfallsreichtum und abwechslungsreichen Programmpunkten warteten am Schwerdonnerstag die drei Möhnensitzungen der Verbandsgemeinde auf. Sowohl der Möhnenclub Hillscheid als auch die Möhnen Gräulich-Bläulich sowie die Möhnen Ewig Jung, die in diesem Jahr ihr 66-jähriges Jubiläum feiern, präsentierten ihrem närrischen Publikum wirklich tolle Sitzungsprogramme voll Schwung – mit lustigen Büttenreden in Mundart, ulkigen und verwirrenden Zwiegesprächen, Tänzen in wunderschönen Kostümen, einfallsreichen und lustigen Gesangsdarbietungen sowie Gastauftritten befreundeter Vereine. Damit bereiteten sie ihren Zuschauern einen kurzweiligen Altweibernachmittag.
Fünf Stunden Frauenkarneval pur
Dabei sehen es die Möhnen hier nicht ganz so streng wie mancherorts. Sie sind offen und es dürfen sich auch männliche Gäste ins Publikum gesellen. Alle drei Veranstaltungen stellen traditionelle Höhepunkte im Frauenkarneval Höhr-Grenzhausens und Hillscheids dar. Rund fünf Stunden entführten sie auch in diesem Jahr ihre Gäste in die närrische, bunte Welt. Natürlich machten sie, wie könnte es anders sein im Frauenkarneval, viele Scherz auf Kosten der Männer. Aber da musste Mann durch und das Publikum dankte es mit viel Applaus.
Verführerischer Empfang für Prinz Alex I.
In Hillscheid zeigten die „Bärenfünkchen“ einen rührigen Tanz und kamen natürlich nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Die „Sahnetörtchen“ gaben ihr Bühnendebüt mit einem witzigen Song über die überflüssigen Frauenpfunde und hatten damit die Lacher auf ihrer Seite.
Eine Überraschung der besonderen Art hatte sich der Möhnenclub eigens für den Empfang des Prinzenpaares einfallen lassen. Ex-Prinz Roman verführte Prinz Alex I. zur Belustigung der Gäste in Korsett, Strapsen und goldenen Stöckelschuhen. Als Bedienungen, die es den Gästen an nichts fehlen ließen, offerierten die Hillscheiderinnen Männer in schicken, Bein zeigenden Schottenröcken. Ein Augenschmaus für das weibliche Publikum.
Möhnen Gräulich-Bläulich fordern Narrenbus
Die Möhnen Grenzhausens besetzten mit funkelnden Kostümen den Elferratstisch in der Narhalla von Grau-Blau und boten ihrem Publikum mit heimatlichen Gesängen, in denen beispielsweise der neue Bürgerbus zum Narrenbus umfunktioniert werden sollte, einen äußerst amüsanten und fröhlichen Nachmittag und Abend. Als Shopping Queen überzeugte Elsbeth Bourger und Brigitte Platz brachte Antje Surges im Zwiegespräch „Straßenverkauf“ zur Verzweiflung.
Tolles Jubiläumsprogramm der Ewig Jungen Möhnen
Im Stadtteil Höhr hatten die Jubilare der Möhnen Ewig Jung das Sagen. An diesem Nachmittag gab es im Jubiläumsprogramm tolle Darbietungen zu sehen. Ein besonderer Auftritt war sicherlich der Tanz der „Gruppe Erika“, die mit ihren eindrucksvollen Kostümen zu „Wiener Blut“ und anderen Walzerklängen tanzten. Das Publikum honorierte diesen Auftritt mit tosendem Applaus. Genauso wie Elfriede Schäfer, Margret Müller und Christa Becker, die von der Ewig-Jungen-Bühne nicht mehr wegzudenken sind, zählen sie zu den Urgesteinen des Vereins und tragen durch ihr langjähriges Engagement zum besten Gelingen der Schwerdonnerstagssitzungen bei.
Mit ihrem traditionellen Frauenkarneval bereiteten die drei Vereine dem Karneval in Höhr-Grenzhausen wieder alle Ehre und die Verbandsgemeinde kann zurecht stolz sein auf das große Engagement der Möhnen, die es immer wieder verstehen, tolle Sitzungen auf die Beine zu stellen. In allen drei Sitzungssälen herrschte am Schwerdonnerstag eine Bombenstimmung und ihr karnevalistisches Jubiläum feierten die Höhrer Möhnen nach Sitzungsende noch bei dem ein oder anderen Kölsch.
Im Zwiegespräch belustigten Antje Surges und Brigitte Platz die Möhnen im Saal.
Toller Auftritt des Vereinsnachwuchses - Die Bärenfünkchen.
Die Chilies präsentierten einen feurigen Tanz und sorgten für Stimmung im Saal.
Ex-Prinz Roman verführte Prinz Alex in Korsett und Strapsen. Fotos: -MIH-
Brigitte Platz überzeugte durch gekonnte Vorträge.
Die Gruppe ‚Erika‘ erhielt für ihre musikalische Darbietung tosenden Beifall.
