Allgemeine Berichte | 19.09.2017

Tag der offenen Tür im Plasmaspendezentrum Koblenz

„Die Plasmaspende ist wichtig. Für viele Patienten ist sie sogar überlebenswichtig“

Oberbürgermeister dankt Spendern

Tina Groh (Mitte schwarzes Jackett), Leiterin des Plasmaspendezentrums in Koblenz, und ihr Team freuten sich über den Besuch zum 15. Geburtstag an der Pfuhlgasse. Der Koblenzer Oberbürgermeister, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (2. v. l.), und Hubert Franzaring (links), Geschäftsführer von Octapharma Plasma in Deutschland, gratulierten.Kaspar Müller-Bringmann/

Koblenz. „Die Plasmaspende ist wichtig. Für viele Patienten ist sie sogar überlebenswichtig“, sagte Hubert Franzaring, Geschäftsführer von Octapharma Plasma in Deutschland, beim Tag der offenen Tür im Koblenzer Plasmaspendezentrum. Das Team um Leiterin Tina Groh hatte alle Interessierten zu einem Blick hinter die Kulissen des Zentrums eingeladen. Beeindruckt zeigte sich der Koblenzer Oberbürgermeister, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, vom Engagement mancher Spender.

„Solche Menschen brauchen wir“, sagte der Oberbürgermeister bei seinen Begrüßungsworten in Bezug auf langjährige Spender.

Er und Geschäftsführer Hubert Franzaring betonten, wie wichtig die Plasmaspende ist, um bestimmte Medikamente für Bluter, für Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder für die Intensivmedizin herzustellen.

Hubert Franzaring: „Es werden durchschnittlich rund 1200 Plasmaspenden im Jahr für die Medikamente eines Menschen mit Blutgerinnungsstörung benötigt.“ Bei Führungen konnten sich Besucher vom Gesundheitscheck vor der ersten Spende, über den Spendeablauf und Qualitätskontrollen bis hin zur Abholung der Spenden informieren. Ein Unterhaltungsprogramm rundete den Tag ab.

Engpässe bei der Plasmaversorgung

Bei der Plasmaspende wird nur der flüssige Teil des Blutes entnommen. Die restlichen Blutbestandteile werden dem Spender direkt wieder zugeführt. Die gelblich klare Flüssigkeit bildet die Grundlage für viele lebenswichtige Arzneimittel. Dazu gehören Medikamente zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, geschwächter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzuständen. Da Blutplasma nicht synthetisch hergestellt werden kann, sind Plasmaspenden für viele Patienten überlebenswichtig. Wie bei Blutspenden gibt es auch bei der Plasmaversorgung Engpässe.

Pressemitteilung des

Plasmaspendezentrum Koblenz

Tina Groh (Mitte schwarzes Jackett), Leiterin des Plasmaspendezentrums in Koblenz, und ihr Team freuten sich über den Besuch zum 15. Geburtstag an der Pfuhlgasse. Der Koblenzer Oberbürgermeister, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (2. v. l.), und Hubert Franzaring (links), Geschäftsführer von Octapharma Plasma in Deutschland, gratulierten.Foto: Kaspar Müller-Bringmann/ Foto: Kaspar Mueller-Bringmann

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