Gemeinsamer Alarm- und Einsatzplan für die Rhein-Mosel-Region ist in Kraft
Die Reaktionszeit der Rettungskräfte verringern
Kreis Mayen-Koblenz. Unter dem Namen „Gemeinsamer Alarm- und Einsatzplan Gesundheit“, der vom Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit der Stadt Koblenz und den Landkreisen Ahrweiler sowie Cochem-Zell erarbeitet wurde, konnten zum Jahresbeginn die Alarmierungswege der Rettungskräfte im Rhein-Mosel-Gebiet vereinheitlicht werden. Dazu Landrat Dr. Alexander Saftig: „Erstmals werden innerhalb des gesamten Leitstellenbereichs einheitliche Verfahren umgesetzt. Hierdurch ist es möglich, schnell und effizient zu alarmieren. Davon profitiert unmittelbar die Sicherheit der Menschen in der Region.“ Inhaltlich gliedert sich der Plan in fünf Stufen. In diesen werden die Anzahl der verletzten und erkrankten Personen festgelegt, denen dann eine Mindestanforderung an Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr und des Sanitätsdienstes sowie das benötigte Personal zugeordnet sind. Durch ein Alarmstichwort wissen alle alarmierten Einsatzkräfte, welche weiteren Fahrzeuge verständigt wurden.
Es gelten zudem folgende Festlegungen: Da bei größeren Einsätzen die Leistungsfähigkeit eines Landkreises beziehungsweise der Stadt Koblenz nicht ausreicht, wurden die kommunalen Zuständigkeitsgrenzen des Sanitätsdienstes im Leitstellenbereich aufgehoben und Regelungen zur nachbarschaftlichen Hilfe vereinbart. So werden jetzt sofort die Einsatzkräfte von der Integrierten Leistelle Koblenz informiert, die sich am nächsten zum Ereignisort befinden - unabhängig davon, in welchem Kreis sie sich befinden. Der Landrat freut sich: „Durch die neue Struktur sind wir in der Lage, noch schneller zu reagieren und schnellstmögliche Hilfe zu gewährleisten.“Pressemitteilung
der Kreisverwaltung
Mayen-Koblenz
