Allgemeine Berichte | 27.07.2016

Magdalenen-Kirmes in Rheinbreitbach

Die Rheinbreitbacher wissen, wie man richtig feiert

Die Rheinbreitbacher wissen, wie man richtig feiert

Rheinbreitbach. Die diesjährige Magdalenen-Kirmes in Rheinbreitbach, die mit der Patrozinium der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zeitgleich stattfand, war trotz kurzer Regenschauern am Freitag ein Erfolg. Ab 14 Uhr füllte sich der Renesseplatz hinter der Kirche, wo zahlreiche große Schirme vor dem herabfallenden Wasser schützten. Um 15 begann das Fest mit einer Kinder-Disco, zum offiziellen Kirmes-Start um 19 Uhr schlug Ortsbürgermeister Wolfgang Gisevius – nach einigen Versuchen – das erste Bierfass an. Neben den Rheinbreitbacher Bürgern waren auch Politiker wie VR-Bürgermeister Fehr aus Unkel und Dr. Schmitz, 1. Beigeordneter des VG Unkel, präsent. Nach einer Gedank-Minute der jüngsten Attentate konnte das Kirmes-Treiben beginnen.

Die neuen Majestäten stellen sich vor

Der Samstag war der zentrale Tag des Wochenendes, denn nun ging es um die neuen Majestäten der Vereine. Nach dem Frühschoppen stand daher der erste offizielle Termin der neuen Majestäten an. Nachdem die Kirmes-Besucher vom Kirmesplatz zur Wiese vor der Oberen Burg mit einem Zug gewandert waren, galt es, sich in Geduld zu fassen, denn es dauerte lange, bis die Hoheiten auf der Treppe der Burg erschienen.

Für den St Josephs Bürgerverein erhielt Elke Scheika als neue Burgkönigin die Insignien vom König der vergangen zwei Jahre Ambrose Wales. Ihr Ehemann Frank wurde daher Prinzgemahl.

Ehrenpaar waren Petra und Klaus-Peter Heck, Karoline und Rolf Laufenberg.

Beim Junggesellenverein Rheinbreitbach von 1833 ist Kai Stauf dieses Jahr Junggesellenkönig mit seiner Königin Mona Völker. Zum Ehrengefolge gehören Dana Herborn und Moritz Wolf sowie Diana Obliers mit Patrick Wolf. Mit auf der Treppe waren auch der Vorsitzende Florian Hammerschmidt, sein 2. Vorsitzende Peter Riznar und Hauptmann Wolfgang Schmitz.

Für die passende Musik sorgten die Burgbläser Rheinbreitbach und der Spielmannszug Oberwinter.

Langer Königszug marschierte durch die Straßen

Um 16.30 verließen die Hoheiten und die Begleiter die obere Burg und machten sich auf den Königszug durch Rheinbreitbach. Kurz vor 19 Uhr trafen wieder auf dem Renesse-Platz ein. Dort begann das Programm mit den Königs-/Prinzen-Tänzen im dicht besetzten Festzelt. Begleitet wurde der Königstanz durch die Fändelschwenker. Das sonnige Wetter ließ dabei die Temperatur deutlich steigen, sodass sich das Geschehen größtenteils unter die Schirme vor dem Zelt verlegte.

Am Sonntag Kirche, Prozession und Nagelschlagen

Der Kirmes-Sonntag begann für die Teilnehmer schon recht früh, denn bereits um 9.30 Uhr riefen die Glocken der katholischen St. Maria Magdalena-Kirche zum Patrozinium die Gläubigen in das Gotteshaus. Dass am Vorabend kräftig gefeiert wurde, zeigte sich darin, dass die Kirche nur zu einem knappen Drittel besetzt war – die Vereine inklusive! Der anschließende Frühschoppen brachte aber wieder Leben in die Kirmes.

Ein Höhepunkt des Sonntags war auch der Kampf um den „Nagelkönig: Insgesamt 18 „schlagfertige“ Männer versuchten, den Nagel im Baumstumpf zu versenken. Ob das dabei reichlich servierte Bier die Treff-Chance erhöhte, sei dahingestellt. Nagelkönig wurde am Ende Thomas Baumann. Im Gespräch mit BLICK aktuell verriet er, dass er „sehr überrascht war, denn ich habe mich nicht vorbereitet.“ Er habe aber erst spät mit den „Bierchen“ begonnen und freut sich auf die nächste Kirmes, um den Pokal zu verteidigen.

Am späteren Sonntagabend ging die Kirmes zu Ende und hinterließ trotz des verregneten Freitags einen sehr positive Eindruck.

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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