Allgemeine Berichte | 08.10.2020, 14:53 Uhr

„Tag des Baumes“ mit Kindern in Bad Hönningen nachgefeiert

Die Robinie – Baum des Jahres 2020

Die Viertklässler der Marienschule Bad Hönningen pflanzten den Baum des Jahres. Mit dabei (v.l.n.r.): Revierförster Christoph Kirst, Beauftragter der VG Bad Hönningen Reiner W. Schmitz, 2. Beigeordneter Werner Lahme, Baumspenderin Jutta Wendel, Baumspender Wolfgang Sierocki (verdeckt). Fotos: privat

Bad Hönningen. Eigentlich sollte die diesjährige Pflanzung des „Baumes des Jahres“ am 23. April stattfinden. Wie bei vielen geplanten Veranstaltungen musste dies jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Aufgeschoben ist aber bekanntlich nicht aufgehoben. Daher konnten die ehemaligen Drittklässler der Marienschule Bad Hönningen nun vergangene Woche diesen inzwischen schon zur Tradition gewordenen Tag nachholen.

Die insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler der jetztigen vierten Klassen mit ihren beiden Klassenlehrerinnen und Schulleiterin Andrea Winkelmann trafen sich mit dem Bad Hönninger Revierförster Christoph Kirst am Musikpavillon in den Rheinanlagen zu einer etwas verkürzten und „coronagerechten“ Pflanzaktion.

Mit dabei waren der Zweite Beigeordnete der Stadt, Werner Lahme, der Beauftragte der VG Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz, Nicole Runkel von der Tourist-Information, sowie der diesjährige Baumspender Wolfgang Sierocki. Als zusätzliche Spenderin eines Jahresbaumes hatte sich Jutta Wendel bereit erklärt.

Zunächst begrüßte Beigeordneter Werner Lahme alle Anwesenden, vor allem aber die Kinder, die ja die Pflanzung des Jahresbaumes - in diesem Jahr die Robinie (Robinia pseudoacacia) - vornehmen sollten. Diese hatten mit ihren Lehrerinnen Gedichte und Geschichten zur Robinie vorbereitet, die sie den Zuhörern zum Besten gaben und hierfür viel Applaus ernteten.

Revierförster Christoph Kirst gab einige Informationen zum „Tag des Baumes“, der in Deutschland seit 1952 immer am 25. April gefeiert wird. Seit 1989 wir auch jedes Jahr ein „Baum des Jahres“ gekürt. Damals war die Stieleiche der erste davon.

Nach einem weiteren Vortrag der Kinder hatte der Förster noch zur Robinie zu berichten, wozu er auch Zweige und Holzstücke mitgebracht hatte, um die besonderen Eigenschaften des Jahresbaumes zu verdeutlichen. Beispielsweise hat die Robinie als aus Nordamerika „zugewanderte“ Baumart das härteste bei uns vorkommende Holz, welches deshalb gerne im Außenbereich oder für Fußböden verwendet wird. Auch als Brennholz ist sie hervorragend geeignet.

In der aktuellen Phase der Klimaerwärmung ist die Robinie eine der Baumarten, in welche Förster und Waldbesitzer große Hoffnungen setzen, dass sie die immer extremer werdenden Bedingungen gut verkraften könnten.

Zum Schluss gingen alle gemeinsam zu dem jungen Bäumchen, das aufgrund der besonderen Situation in diesem Jahr bereits vorab gepflanzt worden war, sodass die Kinder und die Baumspender sich nun damit begnügten, die Robinie zu gießen.

Die Kinder bekamen als Dankeschön für Ihren Einsatz jeweils einen Holz-Anhänger mit einer Robinie sowie eine schicke Kappe geschenkt.

Wer auch einen Baum des Jahres spenden möchte, kann sich gerne im Sekretariat der Stadt Bad Hönningen oder bei dem Forstrevier Bad Hönningen melden.

Pressemitteilung

Stadt Bad Hönningen

Forstrevier

Die Kinder haben Herzen mit Wünschen an den Baum gehängt.

Die Kinder haben Herzen mit Wünschen an den Baum gehängt.

Die Viertklässler der Marienschule Bad Hönningen pflanzten den Baum des Jahres. Mit dabei (v.l.n.r.): Revierförster Christoph Kirst, Beauftragter der VG Bad Hönningen Reiner W. Schmitz, 2. Beigeordneter Werner Lahme, Baumspenderin Jutta Wendel, Baumspender Wolfgang Sierocki (verdeckt). Fotos: privat

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