Radeln auf der Meckenheimer Apfel- und Rosenroute
Die Schönheit der regionalen Kulturlandschaft entdecken
Schleife ergänzt die Themenradtour „Rheinische Apfelroute“, die im Mai 2019 offiziell eröffnet werden soll
Meckenheim. Wohlschmeckend, gesund und knackig sind die Äpfel aus Meckenheim, sie repräsentieren das drittgrößte Obstanbaugebiet in Deutschland und haben zahlreiche Freunde gewonnen, insbesondere unter den gesundheitsbewussten und sportlich aktiven Menschen. Und die haben seit kurzem die Möglichkeit, die Herkunftsregion der leckeren Früchte auf eigene Faust mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Und das auch noch in optimierter Form, denn die Meckenheimer Apfel- und Rosenroute wurde frisch überarbeitet und ergänzt ab dem kommenden Jahr die „Rheinische Apfelroute“ als interessante Nebenschleife.
Die Stadt Meckenheim wird von einem fast geschlossenen Ring von Obstplantagen umgeben, die wiederum ein Netz von Wirtschaftswegen durchzieht. Diese Grundlage wird genutzt, um eine interessante Fahrradtour anzubieten. So kann man bequem die Obstplantagen rund um Meckenheim per Rad erkunden und dabei etwas für die Gesundheit und die heimatkundliche Bildung tun. Die Apfelroute führt nämlich an zehn Sehenswürdigkeiten entlang, die in der Radwanderkarte in Kurzform dargestellt werden. Schließlich wurde Meckenheim in den Kreis der „Fahrradfreundlichen Städte“ in Nordrhein-Westfalen aufgenommen, denn hier haben Radfahrer in gewisser Weise Vorfahrt auf einem zusammenhängenden Wegenetz.
Sechs Kommunen werden verbunden
Im Zuge des Projekts „Rheinische Apfelroute“, die im Mai kommenden Jahres offiziell eröffnet werden soll, wurde auch die Meckenheimer Apfel- und Rosenroute jüngst überarbeitet. Bei der „Rheinischen Apfelroute“ handelt es sich um eine etwa 120 Kilometer lange Themenradtour, die die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg miteinander verbindet. Die erste größere thematische Radroute der Region soll durch ihre Streckenführung und verschiedene Stationen einen aktiven, informativen und unterhaltenden Zugang zur Schönheit und Vielseitigkeit der regionalen Kulturlandschaft schaffen.
Die Radwanderstrecke wird durch weitere sechs Nebenschleifen auf örtlicher Ebene ergänzt. In Meckenheim wird diese eine Reihe von Obsthöfen und Gastronomiebetrieben anbinden. So soll der Wert der landwirtschaftlichen Produktion, vor allem des Obst- und Gemüseanbaus sowie des Natur- und Landschaftsschutzes noch deutlicher als bisher hervorgehoben werden. Die Apfelroute führt daher durch das Naherholungsgebiet „Staatsforst Kottenforst“, durch die vielen Obstplantagen und weiter rund um die Apfelstadt. Als Rundkurs verbindet sie Sehenswürdigkeiten wie die Burg Lüftelberg, das Herrenhaus Burg Altendorf mit Museum und Café sowie Teile der römischen Wasserleitung.
Gastronomie und Handel in die Streckenführung einbeziehen
Das vielfältige Gastronomie- und Einzelhandelsangebot der Stadt Meckenheim soll über die neue Streckenführung durch den Neuen Markt und die bereits einbezogene Meckenheimer Altstadt eingebunden werden.
Auf Betriebe abseits der Strecke weisen Hinweisschilder sowie Routenpläne hin. Die Nutzer des Radwegs sollen darüber hinaus an einem Dutzend interaktiver Lernstationen die Besonderheiten der Region näher kennenlernen.
Deshalb möchte die Stadt Meckenheim gemeinsam mit dem Rhein-Voreifel Touristik e.V. als Projektträger die Meckenheimer Unternehmen einbinden. Der Wunsch nicht nur von Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer ist es, dass möglichst viele innovative touristische Angebote geschaffen oder ausgebaut werden, denn nur so könne man die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen steigern. Unternehmer, die Ideen oder Interesse haben, sich einzubringen, können sich schon jetzt bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim im Rathaus melden. JOST
