Allgemeine Berichte | 26.11.2018

Dr. Paul Possel-Dölken trug vor

„Die Stadt Montabaur in der Barockzeit“

Die Teilnehmer hörten dem Referenten gespannt zu.privat

Montabaur. In der Vortragsreihe des Historischen Stammtisches zur Geschichte der Stadt Montabaur referierte Dr. Paul Possel-Dölken über das Thema „Die Stadt Montabaur in der Barockzeit“. Nach den verheerenden Kriegsjahren des Dreißigjährigen Krieges, von dem auch der Westerwald mit der Stadt Montabaur stark betroffen war, fand die Bevölkerung der Stadt nach 1648 erst allmählich wieder in eine geordnete und aufstrebende Entwicklung zurück. Die Einwohnerzahl war auf etwa 500 Personen herabgesunken und stieg bis zum Jahr 1700 wieder auf ungefähr 1.000 Bewohner an. Ein Stadtbrand im Jahr 1667 hatte wieder die Existenz der Stadt bedroht, konnte aber auf einen Teil der Stadt in der oberen Kirchstraße und der Judengasse begrenzt werden. Während das Erzstift Trier über 40 Jahre in den linksrheinischen Gebieten bis Koblenz von den französischen Feldzügen König Ludwigs XIV. stark betroffen war, wurde zwischen 1686 und 1715 in Montabaur das Schloss von Kurfürst Johann Hugo von Orsbeck und seinen Hofbaumeistern Sebastiani und Ravensteyn im Baustil des Barock zu einer befestigten Nebenresidenz zum Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein ausgebaut. Mit diesem barocken Landschaftsbild prägt das Schloss bis heute die Stadt Montabaur, den südlichen Westerwald und die Akademie Deutscher Genossenschaften als moderne Bildungsstätte.

Pressemitteilung der

Stadt Montabaur

Die Teilnehmer hörten dem Referenten gespannt zu.Foto: privat

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