VfL Waldbreitbach
Die Tischtennis-Herren sicherten sich die Meisterschaft
Waldbreitbach. Das Pokalfinale hatten die Herren des VfL Waldbreitbach gegen die SG Weißenthurm/Kettig noch verloren, aber was ist das gegen der Gewinn der Meisterschaft? Vor der Saison wurden in der Kreisliga A der Region Koblenz/Neuwied gleich fünf Vereine zum erweiterten Favoritenkreis gezählt und mit Feldkirchen und Torney noch zwei weitere Mannschaften, die nicht unterschätzt werden durften. Schon nach den ersten Spielen kristallisierte sich ein Dreikampf um die Herbstmeisterschaft heraus.
Der VfL musste sich hier mit Kettig und Rheinbreitbach beim Kampf um die Krone messen und konnte knapp die Nase vorn behalten. Durch einen Sieg gegen Rheinbreitbach und ein Unentschieden gegen Kettig gingen die Herren mit nur einem Verlustpunkt als Tabellenführer in die Weihnachtspause.
Die Herren des VfL spielten auch danach in jedem Spiel hoch konzentriert und nahezu professionell. Die beiden Spiele gegen Urbach und Windhagen gewannen sie jeweils glatt mit 9:0. Dadurch war das Spielverhältnis besser als das der SG Kettig, dem stärksten Gegner um die Meisterschaft. Am letzten Spieltag bestritten nun der VfL sein Spiel in Rheinbreitbach und die SG Kettig ihre Partie gegen den Tabellenvierten aus Ockenfels. Die Mannschaft der SG Kettig verlor sehr stark ersatzgeschwächt in Ockenfels, wohingegen die Herren des VfL gegen Rheinbreitbach 9:6 gewannen.
Einer der ausschlaggebenden Punkte in der Saison des VfL war die Konstanz. Die Herren benötigten nur für ein Spiel einen Ersatzspieler. Fünf Spieler haben jedes einzelne Meisterschaftsspiel bestritten. Stefan Kunze belegte mit einer Bilanz von 27:3 Spielen Platz zwei der Einzel-Rangliste. Mit seinem Doppelpartner Michael Schmitz bildete er sogar das erfolgreichste Doppel der ganzen Liga. Christian Hertling errang mit 18:6 Spielen Platz fünf der Einzel-Rangliste. Mit 20:3 Spielen am mittleren Paarkreuz war auch Oliver Thelen eine gute Stütze für sein Team und belegte als bester Spieler des mittleren Paarkreuzes Platz zehn der Einzel-Rangliste.
Jörg Weißenfels hat in der Mannschaft mit Abstand den größten Leistungssprung gemacht. Mit grandiosen 17:6 Spielen gewann er sehr viele wichtige Punkte und war nur sehr selten ohne Chance. Jürgen Steinebach erreichte ebenfalls eine gute Bilanz mit 14:8 Spielen. Mit seinem Doppelpartner Oliver Thelen bildete er hinter Kunze/Schmitz das zweitbeste Doppel der Liga. Und auch Kapitän Michael Schmitz sammelte in den entscheidenden Spielen wichtige Punkte für seine Mannschaft.
