Allgemeine Berichte | 20.07.2020

„Andernacher R(h)einheit“ startete endlich wieder

Die anderen Schattenseiten von Corona erkennen

Am Samstag, 25. Juli, 10 Uhr

Andernach. Wegwerf-Masken, Einmal-Handschuhe und jede Menge Plastikmüll – die Sensibilisierungen für alle Umweltthemen scheinen mit der Corona-Krise still zu stehen. Neben den schon bekannten Problemen kommen neue hinzu.

Mund-Nasenschutz, der die Mitmenschen vor Krankheiten schützen soll, landet achtlos auf den Straßen und am Ende im Gewässer – und schadet nicht nur der Umwelt, sondern am Ende auch dem Menschen selbst.

Das gemeinnützige Unternehmen Waterlove hatte vor Beginn der Krise viele Veranstaltungen geplant, die mit einem Mal alle abgesagt wurden. Doch jetzt ist es endlich wieder an der Zeit loszuziehen und gemeinsam die Natur von dem vielen Müll zu befreien. Am Samstag, 25. Juli (10 Uhr), ist der Treffpunkt am Rheintor auf der Seite der Rheinanlagen für die erste Aufräumaktion seit Corona. Es ist an der Zeit, endlich wieder an Natur und Umwelt zu denken, damit die Krise nicht auch zu einer Krankheit für den Planeten wird.

Um 10 Uhr sind alle eingeladen, gemeinsam mit anzupacken, damit möglichst viel Müll entlang der Rheinufer eingesammelt werden kann.

Ohne Voranmeldung können Groß und Klein teilnehmen und zusammen mehr erreichen. Es werden am Ende nicht nur gefüllte Müllsäcke für den Erfolg aller Teilnehmer stehen, sondern vor allem wird ein neues Bewusstsein für die Umwelt entstehen. Ein Bewusstsein, das selbst in dieser Zeit mit Corona, umso wichtiger ist. Natalie Karij, die Gründerin von Waterlove, freut sich über alte Bekannte und jedes neue Gesicht. Dieses Mal wird es keinen Nachhaltigkeitsmarkt geben und lediglich Getränke an alle verteilt, die mitmachen. Handschuhe sowie festes Schuhwerk sollte jeder mitbringen. Am Treffpunkt werden Alle in unterschiedliche Gruppen verteilt und in verschiedene Richtungen gehen, damit die Abstandsregelungen zu jederzeit eingehalten werden können und außerdem mehr Abschnitte von Müll und Dreck befreit werden können. Wer es nicht schafft zu kommen und trotzdem helfen möchte, kann gleichzeitig auch in seiner eigenen Umgebung anfangen, Müll einzusammeln. Egal wo und egal wann, jedes gesammelte Stück Plastik ist eines weniger im Weltmeer und keine Gefahr für die Tiere. Am Ende bleibt vor allem ein großer Schock, wenn die Augen für den gesamten Müll, der einen tagtäglich umgibt, geöffnet wurden. Falls ihr erfolgreich gesammelt habt, schickt gerne Fotos an Waterlove, damit wir diese auf unseren Social Media-Kanälen teilen können. Bilder können gesendet werden an: info@waterlove.world. Mehr Infos zu der Veranstaltung gibt es auf der Facebook Seite von Waterlove.

Wer das gemeinnützige Unternehmen finanziell unterstützen möchte, spendet jetzt auf: www.waterlove.world

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