Herbstforum am PJG - Klimawandel und Energiewende
„Die große Transformation“
Am Donnerstag, 7. November
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstag, 7. November um 19 Uhr wird der Referent Roland Horne, Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) Rheinland-Pfalz, zum Thema Klimawandel und Energiewende - Die große Transformation vortragen. Der Vortrag findet statt am Peter-Joerres-Gymnasium, Uhlandstraße 30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.
„Die LZU will Impulse geben für die Umweltbildung in Schulen, zur Situation unserer Umwelt aufklären und die Bereitschaft zu umweltgerechten Verhalten wecken. Angesichts knapper werdender Ressourcen, Artensterben, Erderwärmung und wachsender Ungleichheit sind Angebote zur Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung ein Schlüssel für den Wandel in eine zukunftsfähigen Gesellschaft.“
„Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“
Fazit der WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) zum Thema „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“:
„Der „fossilnukleare Metabolismus“ der Industriegesellschaft hat keine Zukunft. Je länger wir an ihm festhalten, desto höher wird der Preis für die nachfolgenden Generationen sein. Doch es gibt Alternativen, die allen Menschen zumindest die Chance auf ein gutes Leben in den Grenzen des natürlichen Umweltraumes eröffnen können.
Ohne eine weltweite Übereinkunft, diese Alternativen tatsächlich zu wagen, werden wir nicht aus der Krise der Moderne herausfinden. Nichts weniger als ein neuer Contrat Social muss also geschlossen werden.“
„Bei der Transformation zur Nachhaltigkeit kommt dem Klimaschutz eine besondere Bedeutung zu, denn er ist eine conditio sine qua non für nachhaltige Entwicklung: Klimaschutz allein kann zwar den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschheit nicht sichern, aber ohne wirksamen Klimaschutz entfallen absehbar essenzielle Entwicklungsmöglichkeiten der Menschheit. Der anthropogene Klimawandel ist in den letzten Jahren in der Mitte des gesellschaftlichen Diskurses angekommen. Es gibt einen globalen politischen Konsens darüber, dass eine rasch erfolgende Erderwärmung von mehr als 2 ° C die Anpassungsfähigkeit unserer Gesellschaften überfordern würde. Die Folgen wären Umweltkrisen mit erheblichen sozialen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken. Die Vermeidung gefährlicher Klimaänderungen ist daher zu einer der großen Menschheitsherausforderungen geworden.“
