Allgemeine Berichte | 15.05.2023

Freundschaftstreffen der Alkener aus Belgien und von der Mosel

Die längste Tafel der Untermosel

Man konnte 62 Gäste aus Belgien begrüßen. Foto: Rolf Rittel

Alken. Die Veranstaltung begann am Freitag mit der Begrüßung der Freunde aus Alken in Belgien auf dem „Schulhof“, wo man einen gemütlichen Grillabend verbrachte. Man konnte 62 Gäste aus Belgien begrüßen und am Freitagabend etwa dieselbe Anzahl aus der Moselgemeinde. Auch Bürgermeisterin Laymann gab den Veranstaltern mit ihrem Besuch die Ehre. Zu den Leckereien von Barni’s Grill gab es Salate und Ofenkartoffeln. Natürlich durfte auch der gute Alkener Wein nicht fehlen. Am Samstagmorgen ging es mit zwei Bussen nach Koblenz. Zunächst fuhren sie mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, wo alle mit den belgischen Freunden an einer Führung teilnahmen. Anschließend stand noch Zeit in Koblenz zur freien Verfügung. Gegen 15.30 Uhr traf man wieder in Alken ein. In der Zwischenzeit hatten viele fleißige Hände schon die Hauptveranstaltung des diesjährigen Treffens vorbereitet: Unter dem Motto „Alken is(s)t“ wurde auf der Oberstraße die längste Tafel der Untermosel zwischen Fallerport und Maltheserstraße gedeckt. Mit rund 150 Gästen war die Veranstaltung ausverkauft.

Vor dem gemeinsamen Abendessen fanden die offiziellen Ansprachen der Bürgermeister der beiden Alken statt sowie die Grußworte der Weinkönigin Leah-Sophie I. und Weinprinzessin Lena.

Hier wurden auch die Gastgeschenke ausgetauscht. Das anschließende Abendessen begeisterte mit regionalen Spezialitäten: Als Vorspeise wurden Layensalat („Layeschlot“) und Eierschmier auf Landbrot gereicht. Als Hauptgang des Heimatmenüs wurde Kesselfleisch mit Meerrettichsoße, frischer Maifeld-Spargel mit Sauce Hollandaise und wahlweise Salzkartoffeln oder Kartoffelgratin serviert. Weincreme rundete das köstliche Menü ab.

Als besonderes Highlight gab es zu vorgerückter Stunde Torten in den Nationalfarben von Deutschland und Belgien. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band „4Senses acoustic“.

Walter Ackermann hatte eine selbstgefertigte Rebkugel gespendet, die zunächst die Fallerport verschönerte und für einen wohltätigen Zweck versteigert wurde. Der Erlös der Versteigerung kommt dem „Stal ter Koze“ in Alken/Belgien zugute, eine Einrichtung, in der behinderte Kinder mit Tieren, z.B. Pferden, therapiert werden.

Die Versteigerung erzielte einen Erlös von 180 Euro, die Walter Escher dem Bürgermeister von Alken/Belgien am Sonntagmorgen zum Abschied überreichen konnte. Am Sonntagmorgen fand das Freundschaftstreffen seinen Ausklang in der Winzerwirtschaft Wegrzynowski. Hier konnte man sich noch einmal über die Erlebnisse des Wochenendes und zukünftige Begegnungen austauschen, so hat Walter Escher die belgischen Freunde selbstverständlich zum Wein- und Winzerhöfefest am 3. Augustwochenende eingeladen.

Mit einem Suppenbuffet und dem ein oder anderen Glas Wein gestärkt, traten die Gäste in der Mittagszeit den Heimweg an. Besonders gut hatte es der Wettergott mit der Veranstaltung gemeint. Obwohl sich der Himmel gelegentlich zugezogen hatte, blieb es die ganze Veranstaltung über trocken. Die Auf- und Abbauarbeiten hat ganz maßgeblich der 1. Beigeordneter Frank Huppertz organisiert.

Es war ein echtes Erlebnis zu sehen, wie viele Mitbürgerinnen und Mitbürger teils auch spontan mit anpacken, so war die Oberstraße um 3 Uhr nachts schon wieder vollständig vom Mobiliar geräumt und wieder für den Verkehr frei.

Pressemitteilung der

Ortsgemeinde Alken

Unter dem Motto „Alken is(s)t“ wurde auf der Oberstraße die längste Tafel der Untermosel zwischen Fallerport und Maltheserstraße gedeckt. Quelle: Ortsgemeinde Alken

Unter dem Motto „Alken is(s)t“ wurde auf der Oberstraße die längste Tafel der Untermosel zwischen Fallerport und Maltheserstraße gedeckt. Quelle: Ortsgemeinde Alken

Man konnte 62 Gäste aus Belgien begrüßen. Foto: Rolf Rittel Foto: Rolf Rittel

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