Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach e.V. laden zum Vortrag ein
"Die nunnen von der portzen des hymeltz - Kloster Schweinheim"
Am Dienstag, 9. April um 19.30 Uhr im Himmeroder Hof
Rheinbach. Für Dienstag, den 9. April um 19:30 Uhr, laden die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach zu ihrem nächsten Vortrag in den Himmeroder Hof ein. Unter dem Titel „Die nunnen von der portzen des hymeltz – Das Kloster Schweinheim“ wird Dr. Gabriele Rünger, Leiterin des Stadtarchivs Euskirchen, über die spannende Geschichte des Klosters Schweinheim berichten. Der Eintritt ist frei, auch Nichtmitglieder sind willkommen.
Seit einigen Jahren wurde das Kloster Schweinheim von seinem Eigentümer mit gekonnten Restaurierungen und behutsamen baulichen Neuerungen wiederbelebt. Inmitten einer idyllischen Wald- und Wiesenlandschaft zwischen Kirchheim, Schweinheim und Loch bietet es heute einen exklusiven Rahmen für Tagungen und Fortbildungen.
Nachweislich war das Kloster, das 1238 von Ritter Gottfried von Tomburg gegründet wurde, 564 Jahre lang ein Ort der Kontemplation, des Betens und der zisterziensischen Ordnung; ein Ort, an dem Frauen adeliger Herkunft ein Leben nach den Regeln des hl. Benedikt in strenger Klausur lebten und dennoch das Kloster zu einem wirtschaftlichen Erfolg führten. Bislang galt die Erforschung der Geschichte des Frauenklosters als nur lückenhaft möglich, da bald nach der Aufhebung im Jahr 1802 die mobilen Einrichtungsgegenstände des Klosters und der Klosterkirche verstreut und der Gebäudekomplex der gesamten Klosteranlage bis auf zwei Teile abgerissen wurde. Die Referentin machte sich auf die Spurensuche, entdeckte bislang unbekannte liturgische Geräte, bezog neue Aspekte, die aus der verstärkten Forschung zum Zisterzienserorden in den letzten Jahren gewonnen werden konnten, mit ein und fragte nach den Nonnen, die im Kloster an der Himmelspforte lebten.
