-Anzeige- Neue Herausforderungen für den Einzelhandel vor Ort
„Die persönliche Beratung ist der größte Vorteil“
Sinzig. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie waren während des Shutdowns besonders beim Einzelhandel spürbar. Jetzt sind die Einschränkungen deutlich gelockert, dennoch stehen die Einzelhändler vor großen Herausforderungen. Als Gewinner der Krise gelten die großen Online-Versandhändler. BLICK aktuell erkundigte sich bei lokalen Einzelhändlern nach der Stimmung. Diesmal schildert Thomas Zimmermann von der Buchhandlung Walterscheidt seine Sicht der Dinge.
BLICK aktuell: Welche Vorzüge hat ein Einkauf vor Ort im Gegensatz zum Online-Shopping?
Thomas Zimmermann: Den größten Vorteil sehe ich in der persönlichen Beratung, gerade hier in kleineren Orten. Wir kennen viele unserer Kunden und finden so oft schnell das passende Buch, auch wenn es ein Geschenk für andere Personen sein soll. Im Bereich von Schreibgeräten, gerade für Schüler, finde ich es sehr wichtig, dass die Kinder
und Jugendlichen die Geräte ausprobieren können. Wir unterstützen gerne Aktionen von Kindertagesstätten und Vereinen mit Sachspenden oder Anzeigen in Festschriften und ehoffen uns dadurch eine Wechselwirkung. Gerade bei älteren Mitbürgern erleben wir oft auch unser Geschäft als Kommunikationsstätte. Bei besonders ausgefallenen Produkten aus unseren Sortimentsbereichen versuchen wir stets das Unmögliche möglich zu machen, was natürlich nicht immer gelingt, aber ein Versuch auf Kundenseite kann oft zu einer schnelleren Lösung führen als die Suche im Internet.
BLICK aktuell: Nicht nur die großen Versandhandel haben sich auf den Internethandel spezialisiert – auch der regionale Einzelhandel bietet oft attraktive online Shopping-Angebote. Wie präsentieren Sie sich und ihr Geschäft im Internet?
Zimmermann: Wir betreiben für unser Buchsortiment einen Online-Shop, von dem aus der Kunde bequem von zu Hause aus bestellen kann. Er kann die Ware dann am nächsten Tag im Geschäft abholen, sich liefern oder bringen lassen. Wir haben es in den vergangenen Wochen erlebt, dass die Bücher schneller bei uns im Geschäft eintrafen als bei den klassischen Onlinehändlern, die mit ihren Einzelsendungen an ihre Grenzen stießen. Hier wusste die Kundschaft dies sehr zu schätzen. Der Einzelhandel bekam dadurch plötzlich wieder ein anderes Gewicht. Wir hoffen nun, dass dies ein wenig bei der Kundschaft in Erinnerung bleibt. Meiner Meinung nach wäre die totale Abhängigkeit vom Internet fatal. Das sollte den Verbrauchern immer beweußt sein.
BLICK aktuell: Die Corona-Krise hat in der deutschen Wirtschaft Spuren hinterlassen. Wie reagieren Sie auf die veränderten Umstände? Auf welche Angebote können sich die Kunden freuen?
Zimmerman: Natürlich hat die zeitweise Schließung unseres Geschäftes tiefe Spuren hinterlasse und die momentanen Umsätze liegen und werden wohl auch noch weiterhin hinter den normalen Verhältnissen zurückliegen. Da musste dann doch zum ersten Mal in meinem langen Geschäftsleben das Kurzarbeitergeld bemüht werden. Dann fällt es schwer, mit besonderen Angeboten aufzuwarten, zumal das im Buchhandel gar nicht möglich ist.
Und aufgrund der Konkurrenzsituation durch das Internet sind wir bei vielen anderen Produkten
in unserer Kalkulation eingeschränkt. Bei anderen Branchen ist es ja zum Teil so, dass die Preise sogar angehoben werden.
ROB
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