Allgemeine Berichte | 19.07.2014

Die schönsten Freundschaftsgeschichten

Die Geschichte von Angela und Julia

Die schönsten Freundschaftsgeschichten

Zu unserer Blickarazzi-Aktion „Beste Freunde“ haben uns so viele Einsendungen erreicht, dass wir bis jetzt ausgewertet und ausgewählt haben. Fünf Geschichten sind uns besonders ans Herz gegangen. Diese möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten und bitten Sie/Euch nun mitzuentscheiden, wer die „Besten Freunde“ sind. In jeder Woche werden wir eine Geschichte veröffentlichen und am Ende dürfen Sie/Ihr dann mitentscheiden, wer die beiden Tage im Phantasialand gewinnt. Am Ende unserer Aktion werden wir alle Freundschaftspaare im Kurzporträt erneut vorstellen. In dieser Woche stellen wir Ihnen/Euch die Geschichte von Angela und Julia vor. Heute erzählt uns Sarah von der Freundschaft, die aus Arbeitskollegen entstand.

Die Geschichte unserer Freundschaft begann im Jahr 2006. An diesem Tag kam eine junge Frau Namens Julia in die Kindertagesstätte, in der ich seit einigen Jahren tätig bin, um sich dort auf eine zu besetzende Stelle zu bewerben. Wie üblich wurde sie zunächst einmal durch unsere Einrichtung geführt und kam während ihres Rundganges auch schließlich zuletzt in meiner Gruppe an. Wir schauten uns an, unterhielten uns kurz und mir war auf Anhieb klar, dass wir beide uns gut verstehen und bestimmt gut miteinander arbeiten würden. Nach ein paar Tagen erhielt Julia die Zusage für die Stelle und trat im November ihren Dienst an. Nach kürzester Zeit wurde ich in meinem ersten Eindruck bestätigt – wir arbeiteten Hand in Hand, verstanden uns gut und begannen damit, uns auch immer häufiger privat zu treffen.

Aus Arbeitskolleginnen wurden beste Freundinnen. Ein Blick genügt und wir wissen genau, was die andere denkt, sowohl dienstlich, als auch privat.

Auch wenn wir vom Grundsatz her zwei völlig verschiedene Charaktere sind, so sind wir doch vergleichbar mit einer guten Beziehung, in der ein Topf seinen dazugehörigen Deckel nach langer Zeit der Suche gefunden hat.

Von unseren Kolleginnen haben wir den liebevollen Spitznamen „die zwei Hasen“ bekommen, welche sich um das seelische, aber auch um das leibliche Wohl des anderen kümmern. Im täglichen Wechsel bereitete die eine der anderen in der dafür eigenst angefertigten „Hasendose“ das Frühstück zu. Und auch wenn wir uns auf der Arbeit schon fünf Tage die Woche sehen, so genießen wir es auch, die Wochenenden miteinander zu verbringen. Freizeitaktivitäten wie Wanderungen, Koch-und Grillaktionen, Weihnachts- und Jahrmarktbesuche, karnevalistische Aktivitäten, DVD- und Spieleabende, sowie ausgiebige Shoppingtrips mit anschließendem Eis essen in unserer Lieblingseisdiele, sind feste Bestandteile unseres Terminkalenders.

Als ich im Juni 2012 meine kirchliche Hochzeit feiern durfte, stand Julia als Trauzeugin an meiner Seite und sechs Wochen später, tauschten wir unsere Rollen und durften Julias Hochzeit feiern. Vom Aussuchen des Brautkleides, über die Planung und Durchführung der Jungesellinnenabschiede bis hin zum Beseitigen des Chaos nach dem Tag der Hochzeit, hat eine die andere stets begleitet und unterstützt.

Im Dezember 2012 erhielt ich dann einen Anruf von Julia. Nach einigen Tagen der Spekulationen meinerseits bestätigte sich meine Vermutung, dass Julia Nachwuchs erwarten würde. Lange Zeit war ich die erste Vertraute, bei der ihr kleines Geheimnis sicher aufbewahrt war. Im Juni 2013 begann dann für Julia die Zeit des Mutterschutzes und des Wartens auf die bevorstehende Geburt. Da wir uns nun nichtmehr jeden Tag sehen konnten, gingen unzählige Telefonate und Nachrichten durchs Land. Am 18. August war es dann endlich soweit und Colin erblickte das Licht der Welt. Seit diesem Tag ist es Julias stetiges Bestreben, mich bei jedem Treffen daran zu erinnern, wie sehr sich der kleine Colin doch über einen Spielgefährten freuen würde.

Seit diesem Tag im November 2006 sind nun schon fast acht Jahr vergangenen. In dieser Zeit haben wir gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir haben zusammen gefeiert, getrauert, gelacht, geweint und diskutiert. Mal sehen wie die Reise und somit auch die Geschichte unserer Freundschaft weitergehen wird und welches Kapitel wir als Nächstes aufschlagen dürfen.

Angela S.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Gläser
Stellenanzeige Bauleitung / Kalkulation / Projektleitung / Verkauf
Stellenanzeige
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Anzeige Alles für die Schule
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
90

Der Hochsommer bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Während einige Sternzeichen von frischer Energie und positiven Begegnungen profitieren, verlangen andere Situationen Geduld, Gelassenheit oder den Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Die warmen Tage fördern Unternehmungslust, spontane Ausflüge und Gespräche unter freiem Himmel – gleichzeitig können Hitze und Termindruck schneller an die eigenen Grenzen führen.

Weiterlesen

Symbolbild
188

Koblenz. Aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO AG kommt es vom 10. bis 12.07.2026 zu Haltausfällen und vom 12. bis 14.07.2026 zu Haltausfällen und Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) bei der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH..

Weiterlesen

Ein „sommerbuntes“ Shopping-Vergnügen
80

Mit dem verkaufsoffenen Aktionswochenende „Sommerbunt“ herrschte am vergangenen Wochenende wieder reges Treiben in den Innenstädten von Bad Neuenahr und Ahrweiler. Mehr zu dem Thema gibt‘s im RegioMAGAZIN

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung.
1582

Andernach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 09.07.2026, gegen 10:50 Uhr in der Innenstadt von Andernach. Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung. Bei dem Unfall wurden mindestens zwei Personen verletzt.BA

Weiterlesen

Ein Symbol für einen besonderen Menschen: Seinen Einkaufswagen schob Rudolf Schwab Tag für Tag durch Sinzig, half, wo Hilfe gebraucht wurde, und sorgte mit großem Engagement für Sauberkeit und Ordnung.
555

Engagierter Bürger Sinzig

Nachruf auf Rudolf Schwab

Sinzig. Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Rudolf Schwab, einem Menschen, der über viele Jahre das Gesicht unserer Stadt mitgeprägt hat – nicht durch laute Worte oder großes Aufsehen, sondern durch sein tägliches, selbstloses Handeln.

Von Reiner Friedsam aus Sinzig

Weiterlesen