GTRVN machte sich auch in diesem Jahr wieder auf den Weg nach Leverkusen
Die traditionelle Tagestour
Neuwied. Es gibt Traditionen, mit denen bricht der GTRVN nicht. So auch mit der alljährlichen 87 km-Tagestour von Neuwied nach Leverkusen. Nachdem die Fahrt in den Vorjahren häufig von Wetterkapriolen beeinträchtigt wurde, hatten die Teilnehmenden in diesem Jahr rein gar nichts zu beanstanden. Acht Teilnehmer in zwei gesteuerten Dreiern starteten pünktlich um 8 Uhr rheinabwärts in Richtung Leverkusen. Nach etwa zweieinhalb Stunden und 35 geruderten km wurde eine Frühstückspause in Bad Honnef eingelegt. Von dort ging es weiter an Bonn und der Siegmündung vorbei bis nach Mondorf, wo nach weiteren 27 km eine längere Pause eingeplant war. Hier konnten verbrauchte Kalorien und leere Flüssigkeitsspeicher auf der Terrasse des Hafenschlösschens wieder aufgetankt werden. Nun waren noch 35 km bis zum Ziel zu rudern. Da kein Gegenwind herrschte und keine Gewitterschauer drohten, konnte auch dieses letzte Drittel der Tagestour entspannt angegangen werden. Für die Steuerleute war nun erhöhte Aufmerksamkeit angesagt, da der Rhein in und um Köln immer sehr stark befahren ist. Aufgrund des schönen Frühsommerwetters waren zahlreiche Sportbootfahrer mit ihren Motorjachten, Jetskifahrer und Ausflugsboote unterwegs. Hinzu kam die Berufsschifffahrt, sodass von ruhigem Wasser keine Rede sein konnte. Dennoch schafften es die Steuerleute, die beiden Dreier sicher durch die Rheinfluten zu manövrieren. Gegen 17 Uhr hatten die Teilnehmenden das Ziel erreicht. Die Boote wurden auf den Bootsanhänger verladen und einschließlich Ruderern im Vereinsbus des GTRVN wieder nach Neuwied transportiert. Das Abladen und Reinigen ging den acht routinierten Teilnehmern schnell von der Hand. Nun konnte der schöne Sommerabend wahlweise auf der Terrasse des Bootshauses oder im Biergarten am Neuwieder Rheinufer verbracht werden. In jedem Fall hatten sich die Ruderer ihr Abendessen an diesem Tag redlich verdient.
