Allgemeine Berichte | 25.04.2018

Wasserburgen-Route wurde noch attraktiver gestaltet

Die wasserburgenreichste Region Europas

Ein insgesamt 470 Kilometer langes Radwegenetz steht zum Erkunden bereit

Der neue Flyer informiert über den Streckenverlauf, die Kulturschätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Anreise- und Abreisemöglichkeiten.  Rhein-Voreifel Touristik

Region. Das Städtedreieck Aachen, Bonn und Köln beheimatet mit rund 120 Wasserburgen und -Schlössern eine derart große Anzahl, dass die Region damit europaweit Spitze ist. Um Gästen diese Besonderheit näher zu bringen, wurde von einigen Jahren die Wasserburgen-Route für Fahrradfahrer ausgewiesen.

Nun haben die beteiligten Tourismusorganisationen und fahrradfreundlichen Kreise beziehungsweise Städte entlang der Strecke - Nordeifel Tourismus GmbH, Rhein-Rhein-Erft-Tourismus e.V., Rhein-Voreifel Touristik e.V., die Kreise Düren und Euskirchen, die Städteregion Aachen sowie die Stadt Bonn - die Radroute noch attraktiver gestaltet.

Weitere Querverbindungen zum Radwegenetz ausgebaut

So wurde eine 383 Kilometer lange Hauptroute neu ausgewiesen, die um weitere Querverbindungen zu einem insgesamt 470 Kilometer langen Radwegenetz ausgebaut worden ist. Dadurch ergeben sich für Radfahrer unterschiedlichste Ausgangs- und Endmöglichkeiten sowie Varianten für Abkürzungen. Da die Wasserburgen-Route steigungsarm ist, werden neben erfahrenen Trekking-Radlern auch Familien mit raderprobten Kindern angesprochen.

Für Kurzweile auf dem Rad sorgt der Streckenverlauf, der durch immer wieder sich ändernde Landschaftspassagen führt, die teils von idyllischen, naturbelassenen Bach- und Flusstälern, teils von landwirtschaftlich geprägten Bördebereichen, aber auch Teilen der Mittelgebirgsregion Eifel geprägt werden.

Teils sehr bekannte Burgen und Schlösser wie die UNESCO Welterbeschlösser Brühl, Schloss Paffendorf, die Drachenburg und Burg Satzvey säumen die Route ebenso wie kleinere Burgen und Schlösser. Dazu zählen beispielsweise Schloss Miel, Burg Konradsheim, Schloss Bedburg, Burg Nideggen, die Landesburg Zülpich, Schloss Merode oder Burg Flamersheim. Da einige kleinere Burgen und Schlösser entlang der Strecke privat bewohnt werden, sind diese nicht zugänglich.

Einblicke in die Industriegeschichte der Region

Neben den Burgen und Schlössern verläuft die Route durch malerische historische Ortskerne, vorbei an Kirchen und Klöstern und ermöglicht einen intensiven Einblick in die bedeutende Industriegeschichte der Region. Zeugnisse der Tuchmacher- und Papierindustrie gehören ebenso dazu wie die landschaftsprägende Bergbauindustrie im Rheinischen Braunkohlenrevier.

Aufgrund des Erlebnischarakters mit sich ständig bietenden Perspektivwechseln, zahlreichen Kulturschätzen links und rechts des Weges sowie der attraktiven Streckenführung wurde die Wasserburgen-Route vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit drei Sternen ausgezeichnet.

Ein druckfrisch veröffentlichter Flyer sowie die offizielle Homepage www.die-wasserburgen-route.de informieren über den Streckenverlauf, die Kulturschätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Anreise- und Abreisemöglichkeiten. Online ist auch der GPX-Track der Wasserburgen-Route zum Download erhältlich.

Weitere Informationen bei der Rhein-Voreifel Touristik e.V., Marienforster Weg 14 in Wachtberg, Tel. (02 28) 35 02 62 36; www.rhein-voreifel-touristik.de.

Pressemitteilung der

Rhein-Voreifel Touristik e.V.

Der neue Flyer informiert über den Streckenverlauf, die Kulturschätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Anreise- und Abreisemöglichkeiten. Foto: Rhein-Voreifel Touristik

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