Rheinbacher Georgsring verkaufte Weihnachtsbäume für einen guten Zweck
Dieses Jahr wärmte nicht Glühwein
Großer Ansturm auf dem Gelände vor dem Möbellager des Georgsrings
Rheinbach. In den letzten Jahren waren es die Rheinbacher Bürger gewohnt, ihren Weihnachtsbaum direkt auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt an der Pützstraße zu kaufen. Dort hatte der Georgsring Rheinbach jedes Jahr, auf der Grünfläche zwischen Martinstraße und Pützstraße, seinen Verkaufsstand für frische Nordmanntannen aufgeschlagen.
Da in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie keine Großveranstaltung, somit auch der Rheinbacher Weihnachtsmarkt, stattfinden konnte, musste sich der Vorstand des Georgsrings eine Alternative einfallen lassen.
Der Vorsitzende des Vorstandes Martin Fröhlich und sein Stellvertreter Jörg Limbach hatten die Idee, den Weihnachtsbaumverkauf auf das Freigelände vor dem Möbellager, das vom Georgsring betrieben wird, in der Industriestraße zu verlegen.
Zusammen mit dreißig ehrenamtlichen Helfern hatten sie alle Hände voll zu tun. Der Andrang war so groß, dass sich immer wieder Schlangen vor der Kasse bildeten.
Keine Bewirtung wegen Corona
Wegen der Corona-Bestimmungen musste in diesem Jahr auf die Bewirtung mit Glühwein und Würstchen verzichtet werden. Dafür gab es ein reichhaltiges Angebot an wärmenden Mützen, Schals, Stirnbänder und Holzspielzeug, die von Siggi Füllenbach gestiftet wurden.
An den drei Tagen des vergangenen Wochenendes wurden über 350 Nordmanntannen an den Mann bzw. die Frau gebracht.
Wie auch in den letzten Jahren hatte sich Willi Brandenburger mit seinem Containerdienst in den Dienst der guten Sache gestellt. Er holte mit seinem LKW die frisch geschlagenen Tannen aus Neroth in der Eifel ab und sorgte für den sicheren Transport nach Rheinbach.
Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs geht wie jedes Jahr in die Kasse der Rheinbache Pfadfinder für ihre Jugendarbeit.
EICH
Paul, Thea, Anna und Emil hatten sich, mit ihren Eltern, den schönsten Baum ausgesucht.
