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Angebot in der Verbandsgemeinde Montabaur

„Digital aktiv mit 60 plus“

Beratungen finden regelmäßig an mehreren Orten statt

„Digital aktiv mit 60 plus“

Die Digitalbotschafter in der Verbandsgemeinde Montabaur unterstützen ältere Mitbürger beim Umgang mit Computer, Smartphone und Co. Foto: VG Montabaur

17.02.2020 - 17:08

Montabaur/Kadenbach. Am 30. Januar startete Digitalbotschafter Eberhard Hansel seine digitale Sprechstunde „Digital aktiv mit 60 plus“ für die Bürger der Augst-Gemeinden. Das Interesse ist groß. Zum Auftakt kamen 22 Teilnehmer mit zahlreichen Fragen: „Ich kann mit meinem Smartphone ins Internet gehen? Was ist WLAN? Was sind mobile Daten? Wie kann ich mir die Zugverbindungen zeigen lassen? Wie buche ich eine Fahrkarte für den Bus nach Koblenz? Wie kann ich Bilder vom Handy auf meinen Laptop herunterladen und ausdrucken? Wie kann ich mich von der vielen Werbung befreien? Hilfe, mein Speicher ist voll! Wie funktioniert Online-Banking? Was muss ich beim Kauf im Internet beachten? Wo finde ich das Wetter? WhatsApp – was ist das? Wie funktioniert es? Was, ich kann E-Mails und Bilder auch mit dem Smartphone verschicken? Was kann ich machen, damit meine Geräte vor Eingriffen anderer sicher sind? Mein Computer zeigt Virenbefall an, was muss ich tun?“ „Diese Fragen sind nur ein Bruchteil von dem, was es gilt, in der digitalen Welt neu zu erkunden“, so Digitalbotschafter Eberhard Hansel.

Die „Digitale Sprechstunde“ findet immer am letzten Donnerstag im Monat um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Kadenbach, Hinter der alten Schule 1, statt. Die nächste Sprechstunde ist am 25. Februar.


Was sind Digitalbotschafter?


Die digitale Welt schreitet immer weiter fort, sei es Telemedizin, Digitalisierung der Verwaltungen, Versorgung mit den alltäglichen Dingen, die Informationsvermittlung und vieles mehr. Sie gehört zum Lebensalltag dazu. Vielen älteren Menschen fehlen oft die Kenntnisse und die Erfahrungen im Umgang mit den digitalen Medien.

Interessierte Bürger, die Erfahrungen im Bereich der digitalen Medien – im Umgang mit dem Internet, dem Smartphone und Co. – haben, unterstützen ältere Menschen.

Im Oktober 2018 startete das landesweite Projekt „Digitalbotschafterinnen und -botschafter Rheinland-Pfalz“. Ziel des Projekts ist die Stärkung und Förderung der digitalen Teilhabe der älteren Generation.

Projektträgerin ist die Stiftung Medien-Kompetenz Forum Südwest mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz sowie der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz. Die Digitalbotschafter werden durch die Projektträgerin darin geschult, wie sie Angebote gestalten können. Ihre Angebote sind kostenlos.

Es können Gruppenangebote in offenen Treffs, in Einrichtungen für Senioren sein, aber auch zu Hause, wenn die Interessierten nicht mobil sind. Die niederschwelligen Angebote orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Einzelnen. Sie unterstützen die älteren Menschen bei der Handhabung von Smartphones, Tablets und Computer. Ein Zugang zur digitalen Welt soll ermöglicht werden.

Seit dem Sommer 2019 sind fünf Digitalbotschafter in der Verbandsgemeinde Montabaur mit drei Angeboten aktiv. Digitalbotschafter Sören Sander startete das erste Angebot „Digital aktiv mit 60 Plus“ in der Verbandsgemeinde Montabaur im Quartiershaus Katharina Kasper im Quartier Süd, Stauffenbergallee 9, Montabaur. Es findet jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 18r bis 20 Uhr statt. Seit Februar organisiert Hildegard Jöris diesen Treff mit einer Gruppe von 10 bis 15 Teilnehmenden. Sie gibt praktische Tipps im Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop. Das eigene Gerät gut nutzen und nach den Bedürfnissen einsetzen zu können steht im Vordergrund. Informationen zum sicheren Umgang mit den digitalen Medien und Internet werden vermittelt.

Martin Annen bringt das Thema digitale Teilhabe im Alten- und Seniorenheim des Hospitalfonds in Montabaur ein. In einer kleinen Gruppe zeigt er die Handhabung eines Smartphones und was man außer Telefonieren damit noch machen kann. Seine Angebote erfolgen 14-tägig montags um 15 Uhr in der Einrichtung.

„Ein wichtiges und tolles Angebot für die ältere Generation“, so Judith Gläser, Generationenbeauftragter der Verbandsgemeinde und Digitalbotschafterin. „Der Anfang ist gemacht. Damit viele ältere Menschen die Chancen der digitalen Medien nutzen können, liegt mir der Ausbau der Angebote der Digitalbotschafter sehr am Herzen. Mein Anliegen ist es, noch mehr interessierte Menschen zu gewinnen, die sich dem Thema anschließen.“


Was sind die Voraussetzungen?


Zum Kennenlernen der Angebote und der Akteure sind alle Interessierten zu den drei genannten Digitalen Treffs eingeladen: sei es zur Beantwortung Ihrer Fragen zu den digitalen Medien oder als Unterstützer, um die eigenen Erfahrungen weiterzugeben.

Bei Fragen zu den einzelnen Angeboten oder über das Konzept der Digitalbotschafter ist die Generationenbeauftragte und Koordinatorin der Digitalbotschafter in der Verbandsgemeinde Montabaur, Judith Gläser, gerne behilflich, Tel. (0 26 02) 126-197, E-Mail: digiBo.glaeser@montabaur.de.

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Kommentare
S. Schmidt:
Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät diese Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft nun an den Rand des Scheiterns. Über die Jahre hat sich diese höchst fragwürdige Einstellung gegenüber Recht und Ordnung, Disziplin und Sorgfalt ausgebildet, ja sogar Menschen dies danach lebten und verlangten wurden in die „rechte“ Ecke phantasiert. Nun ist „Not am Mann“ und wir können in Teilen unserer Gesellschaft nicht auf ebendiese Tugenden zurückgreifen, die aktuell zum Schutz der Risikogruppen gebraucht werden.
juergen mueller:
Ja - Frau Dreyer, wissen WIR. Und da müssen WIR durch - auch ohne die andauernden Ermahnungen der Politik, auch wenn diese aufgrund der Uneinsichtigkeit eines Teiles der Bevölkerung man als notwendig erachtet. Sieht man sich die Medien an, dann geht alles an u.für sich normal weiter. Da ist ein Xavier Naidoo tagtäglich präsent in den Medien - dessen rechtspopulistische Gesinnung jedem bekannt sein müsste,der sich seine Texte einmal näher verinnerlicht,der jahrelang hofiert wird,dem seine Alben aus den Händen gerissen werden,ohne sich Gedanken darüber zu machen,was hinter seinen Texten wirklich steckt,einer,der mit der Blödheit u.auf Kosten seiner Fan`s zum Millionär geworden ist, einer, der mit seinen vermeintlich geistreichen Texten nur eines im Sinne hat, von seiner eigentlichen Gesinnung abzulenken, die er zu gegebener Zeit offen zur Schau tragen kann.
Jean Seligmann:
Ja, die gute alte SPD, auch sie hat sich verändert. So biedert sich Frau Esken bei den Linken an indem sie jetzt, wo viele Menschen vieles verlieren und gigantische Vermögenswerte vernichtet werden, eine Vermögensabgabe zur "Abmilderung der Coronafolgen" fordert. Gehts noch?

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juergen mueller:
Man sollte sich auch einmal in Krisenzeiten darüber im Klaren sein, dass man nicht auf die Kommunalpolitik angewiesen ist zu wissen, was falsch oder richtig ist, sondern einzig u.alleine der gesunde Menschenverstand zählt,den nicht jeder besitzt,was die Ausnahme sein dürfte.Politiker sind auch nur Menschen,die zwar meinen,etwas besser zu wissen u.für unser Wohl zu entscheiden,aber eben nur Menschen,die letzten Endes genauso Fehler in ihrem (ich-bezogenen) Denken machen,wie wir ebenso. Sich alleine auf das Denken anderer zu verlassen,vor allem politisches,damit macht man es sich zu einfach,beraubt sich seiner eigenen Selbstständigkeit u.liefert sich den Fehlern anderer aus.
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