Ausbauarbeiten der Kreisstraße 24 abgeschlossen
Direktverbindung von Illerich nach Kaisersesch wieder freigegeben
Technisch optimale und wirtschaftliche Lösung wurde gefunden
Cochem-Zell. „Straßen sind die Lebensadern unserer mobilen Gesellschaft, insbesondere im Flächenland Rheinland-Pfalz“, so die einmütige Aussage von Landrat Manfred Schnur und dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz, Dipl. Ing. Bernd Cornely zur offiziellen Übergabe der neu ausgebauten Kreisstraße 24 zwischen Illerich und der Landesstraße 98 in Richtung Kaisersesch. Hierzu hatten sich an der K 24 am Ortsausgang von Illerich außerdem die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages, VG-Bürgermeister Albert Jung, Illerichs OB Helmut Braunschädel, einige Offizielle von der Kreisverwaltung, sowie Vertreter der planenden und bauausführenden Betriebe eingefunden.
Laut LBM-Chef Cornely verfügt Rheinland-Pfalz über ein Netz von gut 7000 km Kreisstraßen, deren Modernisierung und Erhalt der LBM als eine äußerst wichtige Aufgabe ansieht und auch im Kreis Cochem-Zell vorbildlich wahrnimmt. Auch für den neuen Ausbau der K 24 zwischen Illerich und der L 98 hat der LBM Cochem-Koblenz die Voraussetzung für die schnelle und korrekte Umsetzung geschaffen. In diesem Rahmen hat man für die 3,7 km lange Ausbaustrecke, laut den vorliegenden Ergebnissen, eine technisch optimale und auch sehr wirtschaftliche Lösung gefunden. Beim überwiegenden Teil der Strecke konnte man laut Cornely den bereits vorhandenen Straßenaufbau nutzen und hat einen sogenannten Hocheinbau durchgeführt – also neue Asphaltschichten auf die vorhandene Konstruktion aufgebracht. In Teilbereichen wurden abhängige Straßenböschungen stabilisiert. Auch dieses nicht mit riesigen teuren Konstruktionen, sondern mit einem Randbalken und Stützscheiben aus Erdbeton. In diesem Bereich musste die Fahrbahn auf einer Länge von 500 m komplett erneuert werden.
Die angekündigte Bauzeit von zehn Monaten wurde ebenso eingehalten wie die ursprünglich beauftragten Kosten von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Diese Kosten wurden vom Land Rheinland-Pfalz mit 79 Prozent bezuschusst. Resümierend war es ein echtes Gemeinschaftswerk von vielen. Angefangen bei der Planung und der Landespflege mit Unterstützung von Ingenieurbüros, dem Grunderwerb, der Schaffung von Baurecht, der Finanzierung, Bezuschussung, der Ausschreibung, und letztlich der Umsetzung durch die Baufirmen. Der Dank aller Offiziellen richtete sich abschließend an alle Beteiligten, die ihre Aufgaben professionell durchgeführt hätten. TE
