Konrad-Adenauer-Gymnasium hat einen neuen Schulleiter
Dirk Bahrouz als Rektor eingeführt
Meckenheim. Zu einer Konferenz trafen sich die Lehrer aller am Campus vertretenen Schulen am vergangenen Montag am frühen Vormittag. Holger Jung hatte die Aufgabe, für die Stadt Meckenheim und als Vertreter des Schulträgers den neuen Rektor des Konrad-Adenauer-Gymnasiums vorzustellen und in sein Amt einzuführen. Ebenso galt es natürlich, Konrektorin Iris Kadner zu danken, die dieses Amt in der Zeit der Vakanz mit viel Bravour und Engagement ausgefüllt hat. Dirk Bahrouz ist 44 Jahre alt und kommt aus Bonn-Ippendorf, wo er auch wohnt. Er hat vier schulpflichtige Kinder. Allein aus dieser Betrachtung ist ihm der Schulalltag natürlich bestens bekannt, aber die Schüler in Meckenheim können sich auch auf einen engagierten Lehrer in den Fächern Mathematik, Erdkunde und Biologie freuen. Erfahrung hat der neue Rektor bereits an einigen Schulen sammeln können.
Heimische Gefilde
So begann seine Laufbahn nach dem Lehramtsstudium in Bonn als Lehrer am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen und ab 2001 am Otto-Hahn-Gymnasium in Bergisch Gladbach. Nach der Geburt von Zwillingen ging es in heimische Gefilde an das Clara-Schumann-Gymnasium in Bonn und danach als Konrektor an das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn. Meckenheim ist dem neuen Rektor dabei keine fremde Welt, als Schüler fuhr er mit dem Fahrrad von Ippendorf gern in die Apfelstadt. Auch die Aufstellung des KAG im Bereich der Sprachen, der Naturwissenschaften und im Sport kommt dem neuen Schulleiter sehr entgegen.
Wobei er gern der Leidenschaft der Musik frönt. Bereits als kleiner Junge entwickelte er die Leidenschaft fürs Trommeln. Dieser Wunsch führte ihn in den Spielmannszug der örtlichen Schützengesellschaft, der er bis heute die Treue hält. Musikalisch hat er aber zu den Trommelstöcken noch das Keyboard, die Orgel und die Gitarre entdeckt. In seiner Freizeit engagiert sich Bahrouz in seiner katholischen Heimatpfarrei und ist sportlich viel mit dem Fahrrad unterwegs. Da dürften sich die Schüler freuen, heimsten diese doch in der Vergangenheit viel sportliche Erfolge ein und bekommen nun einen Schulleiter, der sich darüber freut, den Weg von Ippendorf nach Meckenheim täglich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Bereits seit dem 30. Juni ist Bahrouz am Campus unterwegs und konnte in dieser Zeit natürlich auch zahlreiche Gespräche mit den Kollegen, der Schülervertretung und dem Lehrerkollegium führen. Sein Ziel ist es dabei, das Bewährte zu bewahren und die Potenziale zu nutzen. Dass der Campus-Gedanke in Meckenheim weitergelebt und ausgebaut werden sollte, das machte vor allem der Leiter der Geschwister-Scholl-Hauptschule, Peter Hauck, deutlich, der in einem engagierten Vortrag auch dem gesamten Kollegium noch einmal die Arbeit in den Internationalen Flüchtlingsklassen vorstellte.
Voller Stolz
Dabei sprach er auch die Probleme mit einigen wenigen an und war gleichzeitig voller Stolz darüber, dass jetzt auch Schüler aus diesen Flüchtlingsklassen in den Regelunterricht von Realschule und Gymnasium entlassen werden konnten. Von der guten Kooperation zeigte sich auch Claudia Hessler von der Theodor-Heuss-Realschule begeistert.
Wer den Vorträgen der drei Schulleiter lauschte, der bekam vor allem mit, dass alle drei mit Leidenschaft bei der Sache sind, hohes Engagement zeigen und auch über eine gesunde Streitkultur verfügen, wo auch um den richtigen Weg gerungen wird. STF
