VDI Mittelrhein
Dominik Hahn erhält Förderpreis
Auszeichnung für die Entwicklung eines Prüfverfahrens zum Nachweis des Flourgehalts in Schlacken
Bendorf. Der Verein deutscher Ingenieure Mittelrhein e.V. (VDI) zeichnete Dominik Hahn (B.Sc.) aus Bendorf für seine wissenschaftliche Arbeit mit dem VDI-Förderpreis aus.
Hahn beschäftigte sich in seiner Bachelor-Arbeit mit einem Prüfverfahren, um den Gehalt des Flours in Schlacken nachzuweisen. Schlacken fallen als Abfallprodukt der Stahl- und Eisenproduktion in großer Menge an und können beispielsweise im Straßenbau verwendet werden. Dazu ist aber aus Gründen des Umweltschutzes der Flourgehalt zu prüfen. Hahn ist es gelungen, ein Verfahren speziell für diese Stoffgruppe zu adaptieren und anzuwenden.
Eine weitere Auszeichnung ging an Christopher Ulbrich (M.Eng.), dem es im Bereich kermaischer Werkstoffe gelungen ist, die Festigkeit einer Keramik erheblich zu steigern.
Ebenso ging der Förderpreis an Marcel Bastian (M.Eng), der seine Masterthesis keramischen Feuerfestplatten widmete, die in Rohrsystemen von Müllverbrennungsanlagen eingesetzt werden,
Dominik Hahn erhielt mit zwei weiteren Preisträgern den diesjährigen VDI-Förderpreis aus der Hand des ersten Vorsitzenden des Vereins deutscher Ingenieure Mittelrhein e.V. (VDI), Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen R. Dietrich (MBM). „Der VDI Mittelrhein zeigt mit der Förderpreisverleihung jedes Jahr, womit sich der akademische Nachwuchs in der Region befasst und welche Forschungsfelder besondere Innovationen hervorbringen“, so Dietrich.