Ortsausschuss Morenhoven konnte ein weiteres Großprojekt vollenden
Dorfhaus in Morenhoven mit neuer Küche
Morenhoven. Mit der Sanierung der Küche im Bürgerhaus konnte der Ortsausschuss Morenhoven e.V. ein weiteres Großprojekt vollenden. Nach über 30 Jahren war auch die Küche vom Gebrauch gezeichnet. Seinerzeit sehr modern, entsprachen Kochplatte, Backofen und Dunstabzugshaube längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen.
Diesen hat der Vorstand des Ortsausschusses überdacht und mit Lars Dröge, „Die Küchenmanager“ aus dem benachbarten Swisttal-Buschhoven konzipiert.
Besonderer Augenmerk auf bedarfsgerechte Technik
Neben hochwertigen Küchenmöbeln der Marke Nobilia hat man ein besonderes Augenmerk auf eine bedarfsgerechte Technik gelegt. Zwei Backöfen und zwei Geschirrspülmaschinen erleichtern künftig die Arbeit und erweitern die Möglichkeiten von Veranstaltern und Gastgebern im Bürgerhaus. Ergänzt wird die Einrichtung durch eine Kühl-Gefrier-Kombination und eine Dunstabzugshaube, deren Abluft durch die Außenwand geführt wird. Einen Herd hat man mit Absicht nicht eingebaut. Stattdessen besteht die Möglichkeit, mobile Kochfelder an die über eine der zahlreichen neuen Steckdosen mit Strom zu versorgen. Auch auf ein Stellfeld für von der Hand gespülte Teller, Tassen usw. wurde verzichtet. Maxime war es, möglichst viel Arbeitsfläche zu erhalten, an der es zuletzt insbesondere bei größeren Veranstaltungen gefehlt hat.
Ein neuer Decken- und Wandanstrich, neue LED-Unterschrankleuchten, eine neue LED-Deckenleuchte und ein neuer hochwertiger Vinylboden runden das Erscheinungsbild der sanierten Küche ab.
Verborgen bleiben den Betrachtern die umfangreichen Installationsarbeiten, die nach dem Abriss der alten Küche erforderlich wurden. Die Zuführung von Frischwasser, die Verlegung des Warmwasserboilers in das Kellergeschoss, die Umlegung der Abwasserrohre und die passgenaue Stromversorgung der Geräte und Steckdosen über neu angelegte Leitungen haben einen Großteil der Arbeit ausgemacht. Hierfür waren insbesondere Benna Heek, Christian Klein, Manni Moll und Willy Zimmer verantwortlich. Die Kernbohrung für den Luftabzug hat Marc Mittelbach ermöglicht.
Grundlegende Voraussetzungen
Eine Idee bleibt aber unverwirklicht, wenn grundlegende Voraussetzungen nicht erfüllt werden: Zunächst bedürfte es dem Einverständnis der Bürgermeisterin als Hausherrin. Darüber hinaus mussten auch die erforderlichen Mittel bereitstehen. Bereits zum fünften Mal konnte über den im Ruhestand befindlichen, ehemaligen Mitarbeiter der innogy SE, Willy Zimmer, ein Sozialprojekt „Aktiv vor Ort“ initiiert werden.
„Mit der auf einen Neuwert von über 12.000 Euro taxierten Küche ist durch die finanzielle Unterstützung von Spendengebern und insbesondere die Eigenleistung von Freunden und Mitgliedern des Vorstands ein toller Erfolg im Ehrenamt gelungen“, erklärt der Vorsitzende Norbert Sauren. „Es freut uns als Ortsausschuss, wenn wir neben der jährlichen Ausrichtung von Seniorentag, Kirmes und Sankt Martin, immer wieder auch mit besonderen Projekten positiv und nachhaltig auf die dörfliche Infrastruktur und das Zusammenleben in unserem Lieblingsort einwirken können.“Alfred Eich
