Kirmes in Nierendorf
Dosenwerfen, Entenangeln, Caipirinha und Schubkarrenrennen lockten die Gäste
So groß war die Kirmes in Nierendorf schon lange nicht mehr - Für alle Generationen wurde viel geboten
Nierendorf. Eine so große Kirmes wie in diesem Jahr gab es in Nierendorf schon lange nicht mehr. Gleich mehrere Schausteller hatten sich auf den Weg in die Grafschafter Ortschaft gemacht und auf dem Parkplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus nicht nur ein nostalgisches „Die unendliche Geschichte“-Kinderkarussell aufgebaut, sondern auch noch ein halbes Dutzend Buden. Dort waren Fähigkeiten beim Dosenwerfen, Entenangeln, Luftgewehrschießen oder aber das Losglück gefragt, in anderen wurden Crêpes und Zuckerwatte angeboten wurde. Außerdem lockte eine große Hüpfburg die Kinder und für Jung und Alt galt es, viele Freunde und Bekannte zu treffen im großen Festzelt.
Dort ging es schon am Freitagabend los mit einer „Kirmes-Disco“ mit durchwachsenem Erfolg. Hierfür übernahm der Junggesellenverein „Gemütlichkeit“ Nierendorf die Bewirtung, Veranstalter der Kirmes insgesamt war allerdings der Kameradschaftsverein der Freiwilligen Feuerwehr. Am Samstagabend machte die Musikgruppe „Eifeldampf“ tanzbare Musik für alle Generationen. An beiden Tagen war die beliebte Cocktailbar geöffnet, wo die Nierendörfer Möhnen jede Menge leckere Longdrinks und Shooters wie Tequila Sunrise, Cuba Libre und Caipirinha mixten.
Parcours wurde etwas verkürzt
Der Kirmes-Sonntag startete mit der heiligen Messe, von Pfarrer Alexander Burg in der Pfarrkirche zelebriert. Zum traditionellen Frühschoppen gaben sich die befreundeten Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft die Ehre. Am Nachmittag tischten die Frauen des Dorfes selbst gebackenen Kuchen auf, bevor das lustige Schubkarrenrennen begann. Bei der 13. Auflage war der Parcours etwas verkürzt und die heikle Wippe wegstrichen worden. Neben Slalomfahren mit der Schubkarre samt einem Passagier mussten Sechsen gewürfelt, Bilder erraten, Nägel eingehämmert und Getränkekisten umgefüllt werden. Dabei wurden die Teams lautstark vom begeisterten Publikum angefeuert - auch wenn es mal nicht wie gewünscht lief.
Für die gut bestückte Verlosung am Abend hatten die örtlichen Geschäfte wieder interessante Preise gestiftet hatte. Am Montag luden Kameradschaftsverein und Junggesellenverein noch einmal ins Festzelt ein, wo man gemütlich die Kirmes ausklingen ließ und die letzten Getränkebons unschädlich machte.
JOST
Nicht nur die Kinder vergnügten sich beim Entenangeln im Rahmen der Nierendorfer Kirmes.
