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prOju und der WaterRanger e.V. hatten aufgerufen

„Dreck-weg-Tag“ am Rheinufer

21.11.2017 - 10:57

Bad Hönningen. Am Samstagnachmittag fand am Bad Hönninger Rheiunfer ein sogenannter „Dreck-weg-Tag“ statt. Hierzu hatten das Projekt Offene Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Bad Hönningen (prOju) und der WaterRanger e.V. mit Sitz in Wuppertal öffentlich aufgerufen und dieser Einladung folgten zwar leider nicht sehr viele, aber dafür immerhin sehr fleißige Helferinnen und Helfer. Unter ihnen so Kinder und Jugendliche aus dem Bereich der prOju, aber auch von den Bad Hönninger Jungschützen. „Wir helfen hier gerne“, so Jungschützenmeisterin Karina Walkenbach. „Es ist unsere Stadt und wenn sich prOju hier einsetzt, dann sind auch wir sehr gerne dazu bereit“. Und so blieb es auch nicht nur dabei, dass sie junge Vereinsmitglieder aktivierte sondern auch ihr Ehemann Uwe Walkenbach, 1. Vorsitzender der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft, ging mit gutem Beispiel voran und zählte im Gespräch mit BLICK aktuell auf, was man so alles gefunden hatte. „Einen Kanister mit gesundheitsgefährdetem Inhalt laut Aufschrift, einen Bauzaun, jede Menge einzelne Schuhe, ein noch in Folie eingeschweißtes Steak, zahlreiche Flaschen und natürlich viel viel Müll“.

Andere Gruppen kamen mit einer verrosteten Bratpfanne von ihrem Einsatz zurück und sogar ein schmucker Ring wurde gefunden.


„Unfassbare Menge“


Insgesamt waren die Teams anderthalb Stunden am Samstagnachmittag im Einsatz. „Zu viel Müll auf der kurzen Strecke, zu wenige Helfer, zu kurze Strecke in diesem Zeitraum“, bilanzierte etwa Natalie Karij. Unfassbar also, was hier alles zusammenkam. Dabei ging der Einsatz vom Gemeindezentrum Sankt Peter und Paul sowohl Richtung Ariendorf wie auch Richtung Camping-Platz.

Zwei engagierte Mistreiter kamen auch aus Andernach und Weißenthurm, sie hatten von der Aktion erfahren und stellten sich wie verschiedene einheimische Unterstützer gerne in den Dienst einer guten und sauberen Sache.

Oliver Enderlein, der stellvertretende Vorsitzende des WaterRanger e.V. lobte die Mitarbeit und dankte, dass das Projekt in Bad Hönningen umgesetzt werden konnte. Unter dem Namen „Dreck-weg-Tag“ gibt es viele vergleichbare Aktionen in verschiedenen Städten.

Beim abschließenden Empfang im Gemeindezentrum mit Tee, Kaffee, Hot Dogs, Plätzchen und vielen mehr, lobte auch Stadtbürgermeister Guido Job den Einsatz und zum Dank gab es für alle Helferinnen und Helfer Freikarten der Kristall-Rheinpark-Therme. Informationen rund um die WaterRangers und ihre Projekte findet man unter www.waterranger.net.

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Kommentare
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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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