VDI Mittelrhein
Drei Absolventen für herausragende Forschungsarbeiten geehrt
Höhr-Grenzhausen/Koblenz. Drei Absolventen haben mit ihren Abschlussarbeiten am Westerwaldcampus in Höhr-Grenzhausen bzw. an der Uni Koblenz-Landau herausragende Forschungsarbeiten geleistet. Dafür wurden sie vom Verein deutscher Ingenieure Mittelrhein e.V. (VDI) mit dem VDI-Förderpreis ausgezeichnet.
Preisträger Christopher Ulbrich (M.Eng.) aus Dreisbach forschte im Bereich keramischer Werkstoffe. Ihm ist es gelungen, die Festigkeit einer Keramik erheblich zu steigern, so dass sie bei der Verarbeitung in wesentlich geringerer Dicke verwendet werden kann.
Dominik Hahn (B.Sc.) aus Bendorf beschäftigte sich in seiner Bachelor-Arbeit mit einem Prüfverfahren, um aus Gründen des Umweltschutzes den Gehalt des Flours in Schlacken, welche im Straßenbau verwendet werden, nachzuweisen.
Marcel Bastian (M.Eng.) aus Höhr-Grenzhausen konnte in seiner Forschungsarbeit ein aufwändiges Testverfahren für keramische Feuerfestplatten, die als Schutz in Rohrsystemen von Müllverbrennungsanlagen eingesetzt werden, erhesblich verkürzen und somit wirtschaftlicher machen.
Der VDI Mittelrhein zeigt mit der Förderpreisverleihung jedes Jahr, womit sich der akademische Nachwuchs befasst und welche Forschungsfelder in unserer Region besondere Innovationen hervorbringen. Darüberhinaus engagiert sich der VDI auf verschiedenen Wegen, Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Aktionen an die Technik heranzuführen.
