Lüftelberger Dorfgemeinschaft
Drei Sumpfeichen auf dem Spielplatz gepflanzt
Lüftelberg. Das Problem ist hinlänglich bekannt: Lüftelberg hat einen sehr schönen Spielplatz. Aber dieser Spielplatz hat ein großes Problem: es fehlt Schatten. Diesem Problem hat sich im Frühjahr die Lüftelberger Dorfgemeinschaft angenommen. Nachdem der Vorsitzende, Daniel Südhof, dem Vorstand das Thema vorgestellt hatte, war die Sache direkt klar: man beschloss einstimmig die Umsetzung.
Also begann Südhof im Namen der Dorfgemeinschaft damit, Unterstützerinnen und Unterstützer zu suchen, um das Projekt möglichst noch vor dem diesjährigen Sommer umgesetzt zu bekommen. Unterstützung war schnell gefunden: Die Raiffeisenbank Voreifel, bei der die Dorfgemeinschaft ihr Vereinskonto führt, war sofort begeistert von dieser nachhaltigen Idee und der zuständige Regionalmarktleiter, Mark Palmersheim, sagte direkt 500 Euro als großzügige Spende zu. Einen weiteren Unterstützer fand die Dorfgemeinschaft dann in Person von Christoph Dirksen, Geschäftsführer der Baumschule Ley in Meckenheim. Dieser stand den Ehrenamtlern aus Lüftelberg nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern war darüber hinaus auch bereit einen Rabatt auf die drei Bäume, Sumpfeichen mit einer Höhe von schon rund 6m und mit einer bereits beachtlichen, schattenspendenden Krone, einzuräumen. Weitere Spenden von mehreren Privatleuten aus Lüftelberg kamen ebenso hinzu wie die Zusage des Leiters des Baubetriebshofes der Stadt Meckenheim, Ullrich Hagedorn, die Pflanzung mit entsprechend schwerem Gerät und der notwendigen Fachkunde vorzunehmen.
Daniel Südhof, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, dazu: „Wir sind allen Unterstützern sehr dankbar. Denn mit dieser Pflanzung sind wir dem Ziel, mehr Schatten auf dem Spielplatz in Lüftelberg zu haben, ein riesiges Stück nähergekommen. Ihnen allen, gleich wie sie die Sache unterstützt haben, gilt der Dank der Dorfgemeinschaft und vor allem der Dank der Familien, deren Kinder zukünftig deutlich mehr Schatten vorfinden können.“
Eine große Aufgabe stellt nun noch die Wässerung da. Bis in den späten Herbst hinein müssen die drei neuen Bäume wöchentlich mit 250 Litern Wasser pro Baum versorgt werden. Um dies zu gewährleisten, ist die Hilfe aller gefragt: Jeden Freitag um 18 Uhr rollt ein Fasswagen mit mindestens 750 Litern Wasser vor, welches im Regelfall der stellvertretende Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Norbert Gierenz, spendet. Dieses Wasser muss dann mit Gießkannen und Eimern an die Bäume gebracht werden. „Die ersten Gießeinsätze waren stets gut unterstützt und erfolgreich. Aber wir haben auch noch fast fünf Monate vor uns.“ so Gierenz.
