Waldesch feierte „Kärmess ann Pingsde“
Drei Tage ausgelassene Stimmung rund um die Kirche
Ausrichter „Förderverein Kunstrasen Waldesch“ hält die Tradition aufrecht
Waldesch. „Retten, löschen, bergen“ steht für die Freiwillige Feuerwehr Waldesch an erster Stelle, doch einen hohen Stellenwert hat für sie auch die Tradition. Das zeigt sich in jedem Jahr bei der Rosenkirmes an Pfingsten, wenn es daran geht, den Kirmesbaum zu platzieren.
Und der muss, nach altem Brauch, höher sein als die St. Antonius Kirche. Bei der diesjährigen Veranstaltung hatten die Feuerwehrkameraden einen Baum von sage und schreibe 26,5 Metern geschlagen und ihn mit der Traktorparade unter Begleitung des Musikvereins „Waldecho“ und den Rosenmajestäten vom Ortseingang zum Festplatz gebracht. Dort begann das spannende Unterfangen, ihn aufzurichten, wobei viele Augen in gebührendem Abstand kritisch zuschauten. Keine Frage, bei dieser Länge muss die „Choreografie“ stimmen. Für die Waldescher Feuerwehrleute kein Problem, denn sie stehen unter dem Kommando von Hugo Bollinger. Und der ist ein alter Hase, versteht sein „Geschäft“. Bis pünktlich um 17 Uhr hatte er die Mannschaft kommandiert, und der geschmückte Baum ragte ohne Zwischenfall in den blauen Himmel. Es war zugleich der Zeitpunkt für die offizielle Eröffnung der Rosenkirmes, zu der die Rosenmajestäten herzlich einluden. Für die Rosenkönigin Jasmin Feuerpeil und ihre Prinzessinnen Lea Bartmann und Karoline Ring begann nun das zweite Jahr ihrer dreijährigen Regentschaft.
Buden und Fahrgeschäfte lockten viele Besucher an
Auf dem Festplatz erfreuten sich große und kleine Besucher an Buden und Fahrgeschäften. Ab 19 Uhr zog es viele in die „Eselsbar“, wo mit Musik und Cocktails Stimmung gemacht wurde. Für die Fußballfans gab es parallel dazu eine Übertragung des DFB-Pokalendspiels. Traditionell begann der Kirmessonntag mit einem Frühschoppen am und im Bürgerhaus. Nachmittags stand eine große Kuchentheke zum Kirmeskaffee bereit, und die „2. Waldescher Dorfmeisterschaft im Bierkrugschieben“ sorgte für beste Laune. Anschließend hatte die Band „Soldout“ aus Nalbach im Saarland ihren Auftritt, sie präsentierte Live-Musik. Tradition hat auch das Pfingsthochamt in der Pfarrkirche St. Antonius am Kirmesmontag, bei dem die Männergesangvereine „Waldruh“ und „Werlau/St. Goar“ mitwirkten. Auf die Messe folgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Dann war es Zeit für einen zweiten Kirmesfrühschoppen - mit dabei auch diesmal der MGV „Waldruh“ und der MGV „Werlau/St. Goar“ - und die Verlosung des Kirmesbaumes.
Tradition will gepflegt sein
Das dreitägige Kirmestreiben wird in jedem Jahr vom „Förderverein Kunstrasen Waldesch“ ausgerichtet. Mit der Unterstützung der Ortsgemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr und den Schaustellern, gelingt es dem Verein immer wieder, Menschen zu begeistern, Kirmes zu feiern und die Tradition zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Damit es auch in Zukunft heißt: „Onn wenn mia Pingsde Kärmess hann, dann es bäi ohß watt loss“ engagieren sich Jahr für Jahr viele Waldescher Bürger und Bürgerinnen ehrenamtlich für ihren Ort, der 2022 seine tausendjährige Geschichte feiern kann.
EP
Auch in diesem Jahr begleiteten alte Traktoren den Festzug zum Kirmesplatz.
Für die Rosenmajestäten begann das zweite Jahr ihrer Regentschaft, sie eröffneten die diesjährige Kirmes Fotos: EP
Hoch in die Lüfte, . immer im Kreis ist für viele ein spaßiges und aufregendes Erlebnis.
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