Trier-Wallfahrt der Sankt-Matthias-Bruderschaft Mayen fand großen Zuspruch
Drei Tage zu Fuß unterwegs – und das „von Freude umgürtet“
Region. Frühmorgens vor sechs Uhr startete wieder einmal - auf Einladung der Mayener Matthiasbruderschaft (SMB MY) - eine große Pilgerschar zu ihrer dreitägigen Fußwallfahrt von Mayen nach Trier. Das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen (Sankt Matthias) bildete nach 100 Kilometern Fußweg das Pilgerziel. Zwischenzeitlich war die Pilgerschar auf über 250 Mitpilger angewachsen beim freudigen „Zieleinlauf“ auf dem Abtei-Vorplatz in „Mattheis“. Das diesjährige Matthias-Wallfahrtsmotto „...von Freude umgürtet“ stand hierbei allen Pilgern offensichtlich gut zu Gesicht und in den Beinen.
100 Kilometer „von Freude umgürtet“
„Man könnte ernsthaft daran zweifeln, ob es gut sei, die Freude zum Jahresthema einer Wallfahrt zu machen“, machten sich die Pilger unterwegs in meditativen Gedanken-Impulsen bewusst, dass „wir Leid und Enttäuschung und manches andere, was uns traurig macht, erleben. Wir werden Zeugen vom Leiden vieler Menschen, von Unrecht, Gewalt und Natur- Katastrophen.“ Diesen Gedanken widmeten sich unterwegs immer wieder Fürbitten-Gebete und Gesänge, aber auch die Freude aus Dankbarkeit und der Verehrung Gottes. Der Psalm 30 und weitere Beispiele der „Frohen Botschaft“ trugen hier mit dazu bei, sich bewusst zu machen, wie sich Trauer in Freude wandeln kann und Lebens-Orientierung gibt. Den ersten Pilgertag erlebten sie gemeinsam mit Diakon Winfried Stadtfeld, der ihnen auch zum Pilgerstart in der Mayener Clemenskirche den Pilgersegen zur Einstimmung ins „Unterwegs-Sein“ gab.
Geistige und körperliche Stärkung unterwegs
Kirchen und Wegkapellen, aber auch Pilgersteine und Wald-Rastplätze bildeten unterwegs immer wieder treffliche Pilgerstationen zum Gebet und Gesang sowie meditativen Pilger-Impulsen. Ein besonderer Dank des SMB-Brudermeisters Heinz Schäfer im Namen aller Pilger galt der geistlichen Betreuung durch Dechant Matthias Veit, Pfarrer Ludwig Müller und Diakon Winfried Stadtfeld. Für die körperliche Stärkung sorgte erneut das SMB-Versorgungsteam mit einer hervorragenden Logistik. Drei Mahlzeiten am Tag – und das mitten im Wald, das ist Pilger-Luxus auf Rädern“, so der anerkennende Dank aus der Pilgerschar „an alle, die so was auf die Beine stellen“. Dazu zählen auch die Helfer/Innen im Hintergrund, die in Mayen an jedem Morgen der Wallfahrt frühmorgens Hunderte von belegten Brötchen herrichten, die vom Versorgungsteam – genau so wie warmes Mittagessen - den Pilgern als körperliche Stärkung an ihre Pilgerstationen geliefert wird. Anerkennung fand auch das „Sicherheits-Personal“, das unterwegs für eine gefahrlose Weg-Führung sorgte und in Trier erneut durch verkehrsregelnde Polizei-Beamte unterstützt wurde. Da als angenehme Begleiterscheinung auch das Wetter „stimmte“, waren auch die Pilgerstimmung und das gemeinsame Miteinander unterwegs, dem Wallfahrtsmotto entsprechend, „von Freude umgürtet“.
Würdevoller Abschluss in „Mattheis“
Den Wallfahrts-Abschluss bildete in Trier eine feierliche Pilger-Festmesse mit dem Abt Ignatius Maaß von St. Matthias, SMB-Präses Dechant Matthias Veit und SMB-Ehrenmitglied Pastor Ludwig Müller) in der St. Matthias-Abteikirche. Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes durch den Matthias-Chor der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) und ein Ensemble des städtischen Orchesters Mayen gaben unter der Leitung von SMB-Mitglied Lorenz Harig dem Festgottesdienst einen würdigen Rahmen. Dass hierbei erneut 30 Erstpilger und zehn Jubiläumspilger (für zehnmaliges Pilgern nach Trier) besonders geehrt wurden, stärkt die Motivation zu Pilger-„Wiederholungstaten“ der rührigen Matthiasfreunde aus der Region in und um Mayen und anderswo.
PRESS
Pilger-Impulse mit Gebet und Gesang begleiteten die Matthias-Freunde an den Pilgerstationen unterwegs. Foto: Picasa
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