Allgemeine Berichte | 09.08.2016, 13:41 Uhr

Eifelverein Sinzig

Drei auf einen Streich

25 Wanderer waren auf den Spuren des Vulkanismus unterwegs

Gleich mehrmals wurde die Mühe des Aufstiegs mit einem schönen Eifelpanorama belohnt.privat
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Sinzig. Burg Olbrück, das Rodder Maar und der Bausenberg waren kürzlich die Ziele der Wanderung des Sinziger Eifelvereins, geführt von Änne Wichterich.

Von Niederzissen aus ging es zunächst über eine Landstraße, aber bald durch Feld und Wald nach Oberzissen, vorbei an einem Sauerbrunnen, dann längere Zeit entlang des Brenkbaches, und schließlich überquerte man die Gleise der Brohltal-Schmalspureisenbahn. Weiter führte die Route ins Quackenbachtal, dann musste man steil hinauf nach Hain und ging Richtung Burg Olbrück. Die Mühe wurde belohnt mit der tollen Aussicht, die sich hier oben bot und alle staunen ließ. Die Burg wurde umwandert, und bald marschierte man wieder abwärts nach Holzwiesen, um anschließend den erneuten Anstieg nach Büschhöfe zu bewältigen.

Auf dem dortigen Kinderspielplatz wurde die wohlverdiente Mittagspause gehalten. Einige Wanderer und Wanderinnen nahmen mit Freude auf einem kleinen Kinderkarussell Platz und fühlten sich wohl in ihre Kindheit zurückversetzt. Von einer Mitwanderin, die an dem Tage Geburtstag hatte, gab es noch ein Schnäpschen für alle, und anschließend erscholl ein Ständchen zum Ehrentag aus allen Kehlen.

Frisch gestärkt bewältigten alle noch den Rest des Bergs und hatte erneut eine herrliche Aussicht, jetzt auf die Burg Olbrück. Das nächste Ziel war das Rodder Maar, das ruhig in der Sonne glänzte und die Wanderer begeisterte.

Von hier aus steuerte man die letzte Etappe an, den Bausenberg. Wie auch schon bei der Burg Olbrück gab es von der Wanderführerin hierzu einige kurze Erklärungen, und viele waren erstaunt, dass der Vulkanausbruch hier schon vor etwa 140- bis 150.000 Jahren stattgefunden hat. Der Wanderweg führte mitten durch den Hufeisenkrater und dann steil wieder hoch zum Kraterrand. Jetzt ging es nur noch zurück Richtung Niederzissen, wo man, wie üblich, zu Kaffee und Kuchen einkehrte und den schönen Wandertag ausklingen ließ.

Gleich mehrmals wurde die Mühe des Aufstiegs mit einem schönen Eifelpanorama belohnt.Foto: privat

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