Allgemeine Berichte | 05.10.2020

Eifelverein Ortsgruppe Linz

Durch gigantische Felsformationen und Schluchten in der Sächsischen Schweiz

Die Reisegruppe am Zwinger in Dresden.Quelle: Irmhild Füllenbach

Linz. Acht wunderschöne a

bwechslungsreiche Tage verlebten 21 Teilnehmer der OG Linz in der Sächsischen Schweiz. Mit dem Hotel Amselgrundschlösschen in Kurort Rathen hatten unsere Wanderführer eine sehr gute Wahl getroffen, alles war perfekt.

Nach langer Bahn-/Autofahrt und zur Einstimmung in die Wanderfreizeit wurde eine kurze Wanderung um den Amselsee gemacht.

Eine Wanderung auf die Bastei war am ersten Tag Pflicht, weiter durch die Schwedenlöcher zum Amselgrund und über die Honigsteine zum Gamrig nach Rathen zurück. Eine Reise in das Elbsandsteingebirge wäre unvollständig, wenn wir nicht zur Schrammsteinaussicht wandern würden. Von dort durch die Affensteine mit Carolafelsen, Idagrotte, Kuhstall zum Lichtenhainer Wasserfall. Die Kirnitschtalbahn brachte die Gruppe nach Bad Schandau zurück.

Die nahe böhmische Schweiz mit dem berühmten „Prebisch Tor“, dem Gabrielensteig, durch einen Cannon mit wilde Klamm und Edmundsklamm, die nur auf Kähnen befahrbar sind, ließ die Gruppe die Wildheit dieser bezaubernden Landschaft entlang des Kamenice erfahren. Der Aufstieg auf den mächtigen Tafelberg Pfaffenstein durch das „Nadelöhr“, einem schweißtreibenden Weg, ließ die Wanderer anschließend die Knochen spüren. Dafür belohnt die Tour mit fantastischen Aussichten und einem Abstecher zur berühmten Barbarine.

Kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze reizen besonders bizarre Steingebilde, höhlenartige Gänge und Durchschlüpfe und heben den Spaßfaktor nochmals an: die Tyssaer Wände. Hinter jeder Wegbiegung entdeckt man neue faszinierende Formen.

Eine spektakuläre Landschaft bot das Bielatal inmitten einzigartiger Sandsteinsäulen wie der Sachsenstein, die märchenhaften Felsschluchten an der Johanniswacht und inmitten der eindrucksvollen und fragil erscheinenden Herkulessäulen. Der siebte Tag führte durch die beschaulichen Felsenschluchten des Uttewalder Grundes und in seine Nebentäler in eine völlig andere Welt. Der Landschaftscharakter ändert sich schlagartig und die Wanderer könnten hier glatt Elfen und Trolle erwarten, wenn sie nicht wüssten, dass es sie nicht gibt. Dafür gestaltet sich das Passieren der engen und niedrigen Felsdurchlässe und kleinen Durchgangshöhlen in den Teufelsschlüchten vor allem für größere Personen durchaus ein wenig sportlich und spannend.

Am Tag der Abreise wurde noch ein Zwischenstopp in Dresden eingeplant, wo noch eine dreistündige Altstadtführung der Sehenswürdigkeiten durch die Wanderführer geboten wurde.

Bizarr, skurril, urwüchsig… welche Worte auch immer gefunden wurden, die Gruppe war beeindruckt von den vielen Felsformationen und Schluchten, Sandsteinnadeln und Felsriffen, Buchenwäldern und Wildbächen – Meisterwerken der Natur, die einzigartige Fotomotive darstellten. Kurzum: ….ein Wanderparadies.

Die Wanderer verbrachten acht anstrengende aber wunderschöne Tage bei Traumwetter in der Sächsischen Schweiz. Überwältigt von den natürlich schönen Eindrücken traten sie die Heimreise an. Die bizarre Felslandschaft in Verbindung mit den unvergleichlichen Aussichtspunkten wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Reisegruppe am Zwinger in Dresden.Quelle: Irmhild Füllenbach

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