Altenhilfe Rheinbach e.V.
Durchblick im Röntgenmuseum
Ausflug führte die Senioren nach Remscheid
Rheinbach. Aufregend begann die Fahrt der Altenhilfe Rheinbach unter Leitung von Barbara und Winfried Weingartz. Nach einem vorfahrtsbedingten Stopp an der allerersten Kreuzung ließ sich der Bus keinen Meter mehr vorwärts bewegen. Alle Versuche schlugen fehl, und schließlich konnte ein Ersatzbus die Ausflügler aufnehmen und nach Remscheid-Lennep zum Röntgenmuseum chauffieren.
Manch einer hatte hier vielleicht trockene Kost erwartet, aber der Geburtsstadt Röntgens ist es gelungen, in einem alten, typisch bergischen Haus mit modernem Anbau einen lebendigen Einblick in die Geschichte der Röntgenstrahlen zu geben. An vielen Stationen ist der Besucher zum Mitmachen aufgefordert und erfährt auf spannende Weise Interessantes zu Conrad Röntgen als Privatmensch und als Wissenschaftler.
An seiner Leidenschaft für Schokolade dürfen auch die Besucher teilhaben, indem sie sich aus einer immer gefüllten Dose auf seinem Schreibtisch bedienen dürfen. Historische Einrichtungen und Instrumente zeigen den Einsatz der Röntgenstrahlen in Arztpraxen, Kliniken und mit mobilen Geräten im Kriegseinsatz.
Ursprünglich nur zur Diagnoseermittlung eingesetzt, entdeckte man später auch die therapeutische Wirkung der Strahlen bei der Behandlung von Tumoren. Die ausgestellten Geräte zeigen die rasante Entwicklung der Technik bis hin zum modernen MRT, vielfach nur „Röhre“ genannt.
Der Tag klang aus bei einer geselligen Bergischen Kaffeetafel in Schloss Burg an der Wupper. Die leider neblige Aussicht trübte nicht die gute Laune bei Kaffee aus der Dröppelminna, herzhaften Broten, Kuchen, Zwieback und Waffeln mit Milchreis.
Die nächsten Fahrten finden Ende November und Mitte Dezember statt. Nähere Informationen dazu werden in „Kultur und Gewerbe“ veröffentlicht.
