Allgemeine Berichte | 09.08.2018

Waldbreitbachs neuer Schützenkönig Martin Durst kam direkt aus Wacken

Durst hat Heißhunger gut in Schuss gelöscht

Vom Heavy Metal-Gruß bis zur staatstragenden Geste – SchützenkönigMartin Durst scheint auch ein Meister des Balanceakts zu sein. Das sorgtunter anderem auch bei Landrat Achim Hallerbach, MdB Erwin Rüddel,Bürgermeister Martin Lerbs und Brudermeister Thomas Over für erhellende Stimmung.  privat

Waldbreitbach. Wer Durst hat, ist vor Heißhunger nicht gefeit. Nur wenige Stunden nach seiner Rückkehr vom größten Heavy Metal-Festival in Wacken errang Martin Durst den Titel des Schützenkönigs der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach und erfüllte sich damit einen lang gehegten Wunsch.

Dabei entwickelte der Liebhaber harter Klänge aber nicht nur Appetit auf den Rumpf des Adlers, sondern gönnte sich dessen linken Flügel gleich mit. Der bisherige Schützenkönig Norbert Weber sicherte sich den rechten Flügel, Harald Dietz erschoss den Schweif und Dennis Oldenburg landete den entscheidenden Kopftreffer.

Dass Martin Durst mitten in der Nacht den fast 600 Kilometer langen Heimweg aus dem hohen Norden antrat, lag aber weniger an einer schlummernden Vorahnung neuer Ehren als an der Tatsache, dass er als 2. Brudermeister zumindest das Königsschießen miterleben wollte.

Da traf es sich bestens, dass Ehrenbrudermeister Justus Reiprich auch in der diesjährigen Auflage des Schützen-Wochenendes und trotz drückender Hitze überall organisierte, unterstützte und Hand anlegte. „Justus ist die Seele des Vereins und unverzichtbar auch in seiner Art“, brachte es der 1. Brudermeister Thomas Over auf den Punkt.

Denn der Wettstreit um die Ehre des Schützenkönigs war beileibe nicht das einzige Schießspektakel unter der Sonne über der Katzenschleife an der Wied.

Bürgerkönig wurde Frank Hoffmann und Philipp Lerbs holte Kopf und Schweif hinunter, während Fred Rams den rechten Flügel und Niklas Lohner den linken Flügel zu Fall brachten.

Ins Schwarze beim Wanderpokal der Junggesellen traf Timo Rams und der Niederländer Free Soutzen sorgte mit seinem Sieg im erstmals ausgetragenen Gästepokal dafür, dass Oranje in diesem Jahr wenigstens in einem Wettbewerb glänzen konnte.

Der 1. Brudermeister freute sich wiederum darüber, dass wieder befreundete Bruderschaften aus den Nachbargemeinden mit ihren Königspaaren vor Ort waren: „Hier im Wiedtal wird nicht nur von Gemeinschaft gesprochen, hier wird Gemeinschaft gelebt“, freute sich Thomas Over.

Die Waldbreitbacher St. Sebastianus Schützenbruderschaft, die sich auch beim diesjährigen Schützenfest auf die musikalische Untermalung des „Wiedklang“ verlassen konnte, ist also gut in Schuss:

So wurden Monika Over, Annelie Weber, Harald Dietz, Norbert Weber und Markus Doetsch für ihre hervorragenden Schießergebnisse im vergangenen Jahr mit Ehrennadeln ausgezeichnet.

Der neue Schützenkönig wiederum fände es bestimmt ausgezeichnet, wenn der Wiedklang demnächst zur Feier des Tages im Stile der Wackener Feuerwehrkapelle „Highway to Hell“ intonieren würde. Easy und free.

Vom Heavy Metal-Gruß bis zur staatstragenden Geste – Schützenkönig Martin Durst scheint auch ein Meister des Balanceakts zu sein. Das sorgt unter anderem auch bei Landrat Achim Hallerbach, MdB Erwin Rüddel, Bürgermeister Martin Lerbs und Brudermeister Thomas Over für erhellende Stimmung. Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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