Diakonisches Werk Bonn und Region - Schwangerenberatungsstelle EVA
EVA braucht Kinderwagen
Flüchtlingsfamilien fehlt die Erstausstattung für den Nachwuchs
Rhein-Sieg-Kreis. EVA – die Evangelische Schwangerenberatungsstelle des Diakonischen Werkes Bonn und Region erlebt in diesen Tagen gehäuft Anfragen von Flüchtlingsfrauen. Diese Frauen kommen mit nichts nach Deutschland. Sie stehen vor der Entbindung und brauchen Beratung zu den Themen Geburt, finanzielle Unterstützung für Mütter, Umgang mit dem Baby und mehr. Aber darüber hinaus haben die Frauen keine Ausstattung für den Nachwuchs. Vor allem Kinderwagen werden dringend gesucht. „Die Situation der Flüchtlingsfrauen, die zu uns in die Beratungsstelle kommen ist ganz unterschiedlich: Herkunft, Aufenthaltsstatus, Bildungsstand unterscheiden sich teilweise völlig“, beschreibt Claudia Mühl-Wingen, Leiterin der Einrichtung die Beratungserfahrung.
Entsprechend individuell sieht die Hilfe aus. Die Übergangsheime sollen zwar Betten und das Notwendigste zur Verfügung stellen, in der Praxis deckt das aber nicht den ganzen Bedarf. „Was fast alle Frauen brauchen, ist die Erstausstattung für die Zeit nach der Geburt“, so Claudia Mühl-Wingen weiter. Für diesen Zweck verfügt die Einrichtung über eine Babykleiderkammer, die von Ehrenamtlichen betreut wird. Doch im Moment reichen die Bestände bei Weitem nicht aus. Vor allem Kinderwagen werden dringend gebraucht. „Heutzutage werden die Wagen vielfach über Onlineportale verkauft, sodass weniger bei uns abgegeben werden“, weiß Claudia Mühl-Wingen. Neben Kinderwagen bittet die Einrichtung um Babykleidung bis Größe 68, kleine Schlafsäcke und weitere Dinge, die die neuen Erdenbürger in den ersten Tagen und Wochen brauchen.
Unterstützer können die Sachspenden täglich von 10 bis 14 Uhr in der Beratungsstelle abgeben (Wurzerstraße 6-8, Bonn-Bad Godesberg; Haltestelle Wurzerstraße). Eine Abholung ist nicht möglich.
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