„Eazebär“ in Pech 2025
Pech. Mit lautem Getöse und Musik zieht er mit seinem närrischen Gefolge am Rosenmontag ab 10 Uhr wieder durch die Pecher Straßen. Gemeint ist der „Eazebär“, der eine regionale Variante der Fastnacht (Winteraustreibung) verkörpert.
Nach alter Tradition ist er nur durch Spenden und Ess- oder Trinkbarem zu besänftigen. Zu seinem Namen kam der „Eazebär“, weil sein Kostüm früher aus getrocknetem Erbsenstroh gefertigt wurde.
Schon im Mittelalter zogen junge Burschen mit dem „Eazebär“ durchs Dorf, von Hof zu Hof und trieben ihren Schabernack. Sie warfen Erbsen als Fruchtbarkeitssymbol. Vor dem Krieg sind vorwiegend Kinder mit dem Untier von Haus zu Haus gezogen. Seit den Fünfziger-Jahren wird dieses Brauchtum vor allem durch Mitglieder des FC Pech aufrechterhalten.
Seit etlichen Jahren hat der „Eazebär“ zudem die große Ehre den Pecher Karnevalszug anzuführen.
Die Sammlung wird ausschließlich für einen guten Zweck innerhalb der Ortschaft verwendet.
