Waldkapellen-Gelände wird von fleißigen Helfern gesäubert
Ehrenamtliche Aktivisten sorgen für sauberes Ambiente
Rheinbach. Wer die Waldkapelle zwischen Rheinbach und Todenfeld besucht wundert sich, dass die Anlage rundherum immer gepflegt ist.
Als Wallfahrtsstätte ist die Waldkapelle ein Zufluchtsort für Menschen, die vielleicht kurz anhalten um einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit zu finden und dabei ein Gebet sprechen.
Damit auch die Außenanlage einen einladenden Eindruck macht, haben sich seit 10 Jahren einige Männer zusammen gefunden, die circa viermal jährlich, mit den nötigen Gartengeräten bewaffnet, zur Waldkapelle eilen. Organisiert werden diese Aktionen von Christian Esser. Unterstützt wird Esser von Karl Steiger, Rainer Perschel, Herbert Zimmermann, Gregor Zörn und Hans Josef Assenmacher. Wobei die drei letztgenannten Ruheständler der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel sind. Getroffen wird sich immer nach Bedarf am ersten Mittwoch des Monats. Mit viel Sachverstand werden Hecken und Büsche geschnitten, Rasen gemäht, Herbstlaub beseitigt, Gräben frei gemacht und Gehwege gesäubert.
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Kreuzweg-Stationen gelegt, die rund um die Waldkapelle angeordnet sind. Mit großen Abfallsäcken werden Unrat, anfallendes Laub und Grünschnitt auf einen bereit stehenden Anhänger abtransportiert.
„Wir möchten uns bei allen Helfern, auch, bei denen, die bereits aus Alters- oder Gesundheitsgründen aus der Gruppe ausgeschieden sind, für ihren ehrenamtlichen Einsatz bedanken. Ohne sie wäre ein solches Kleinod vor den Toren von Rheinbach nicht in diesem Zustand zu erhalten“, bedankte sich Christian Esser auch im Namen der Mitstreiter.
Nur so könne ein Ort, wie die Waldkapelle erhalten bleiben und die Besucher zum Verweilen einladen, fügte Esser hinzu.
EICH
