Neuwieder Hospizverein zum Oasentag ein
Ehrenamtlichen für über 2.500 Stunden gedankt
Ausbildung für Hospizbegleiter beginnt im September
Neuwied. Rund 100 Menschen engagieren sich ehrenamtlich im ambulanten Hospiz und Neuwieder Hospizverein. Sie stehen in ihrer Freizeit sterbenden und trauernden Menschen zur Seite. Im Jahr 2017 gab es 295 hospizliche Begleitungen und die Zahl derer, die eine Begleitung am Lebensende wünschen, nimmt stetig zu. Insgesamt wurden 2.410 Stunden von Ehrenamtlichen des Neuwieder Hospizvereins allein in der Hospizbegleitung aufgebracht.
Beim jährlichen „Oasentag“ wurde den ehrenamtlich Tätigen ganz besonders für dieses Engagement gedankt. Diesmal waren die Männer und Frauen eingeladen, sich während einer Wanderung rund um Altwied gemeinsame Zeit zu gönnen, in der sie neue Kräfte schöpfen und sich mit Hilfe meditativer Impulse neu orientieren und leiten lassen konnten.
Der „Oasentag“ ist ein Angebot von vielen, die den Ehrenamtlichen in der Zeit ihres Engagements Unterstützung bieten. Neben einer qualifizierten Ausbildung erhalten Ehrenamtliche in der Hospizbegleitung neben verschiedenen Fortbildungen unter anderem auch Supervision.
Auch in diesem Jahr bietet der Neuwieder Hospizverein wieder interessierten Menschen die Möglichkeit, sich zum Hospizbegleiter ausbilden zu lassen. Durch die stetig wachsende Nachfrage an Hospizbegleitungen werden immer Ehrenamtliche gesucht, die schwerkranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zur Seite stehen, ihnen Zeit und ein offenes Ohr schenken.
Informationen zur Ausbildung für Hospizbegleiter gibt es bei der Bildungsbeauftragten des Neuwieder Hospizvereins und des Ambulanten Hospizes, Heidi Hahnemann, unter Telefon (0 26 31) 34 42 14 oder im Internet unter www.neuwieder-hospiz.de.
