Jubiläum der Regionalen-Parkinson-Gruppe Rheinbach
Ehrenamtliches Engagement seit 25 Jahren
Rheinbach. Die Mitglieder der Regionalen-Parkinson-Gruppe Rheinbach dankten der Mitbegründerin und Leiterin Rosemarie Pack für ihr ehrenamtliches Engagement seit 25 Jahren. Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Krankheit, die nach dem englischen Arzt Dr. James Parkinson benannt ist und auch als Schüttellähmung bezeichnet wird.
Einmal im Monat, jeweils an einem Montag, treffen sich Interessierte und Hilfesuchende im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Rheinbach in der Ramershovener Straße 6, um offen über Ihre Ängste zu sprechen und Erfahrungswerte auszutauschen. Für alle Interessierten finden die nächsten Gruppentreffen am 10. September und am 8. Oktober statt.
„Menschen die an dieser Parkinson-Krankheit leiden, müssen mit vielen Schwierigkeiten leben! Ihnen sollte mit Respekt begegnet werden. Das ist uns wichtig“, betonte die Gruppenleiterin. Rosemarie Pack selbst wurde über ihren Ehemann mit der Krankheit konfrontiert und ist seither mit ganzem Herzen als Ansprechpartnerin und Koordinatorin dabei. „Den Menschen durch unser Vorleben Mut zu machen, mit dieser Krankheit ein würdevolles Leben zu führen!“, so die ursprüngliche Intention von Rosemarie Pack.
Das Angebot der Gruppe umfasst zudem auch therapeutische Aktivitäten, wie zum Beispiel Reha-Sport oder Wassergymnastik, die die Mitglieder aus Bonn, Euskirchen, Rheinbach und Meckenheim gemeinschaftlich wahrnehmen können. Darüber hinaus werden auch Ärzte und Referenten für Vorträge eingeladen.
Als Teil der Regionalgruppe sind die Betroffenen gleichermaßen auch Mitglied des Dachverbandes „Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.“. Für mittlerweile 100 Regionalgruppen aus NRW erscheint regelmäßig eine Informationsbroschüre, die über neue Therapiemöglichkeiten und medizinische Fortschritte berichtet.
Ohne das große Engagement von Rosemarie Pack würde es die Regionale-Parkinson-Gruppe Rheinbach wahrscheinlich gar nicht geben.
