Allgemeine Berichte | 24.01.2024

Jahreshauptversammlung und Patronatsabend der Schützenbruderschaft Obermendig

Ehrung langjähriger Mitglieder und festlicher Abend

Die stolzen Träger von Jubelorden und Verdienstmedaille.  Fotos: privat

Mendig.Der Nachmittag begann mit der Jahreshauptversammlung. Die Themen wurden zügig besprochen und auch die Wahlen konnten zügig abgeschlossen werden. Alle Vorstandsmitglieder führen ihr Amt weiter aus und sogar der vakante Posten des stv. Schießmeisters konnte mit Wilfrid Reußner neu besetzt werden. Auch drei Neuaufnahmen fanden schnell die Zustimmung. Neben den Routineterminen richtet die Bruderschaft dieses Jahr das Bezirkskönigsschießen und das Verbandsgemeindepokalschießen, sowie im kommenden Jahr das Bundesfest des Bezirksverbandes Pellenz aus. Die Vorbereitungen für alle Feste sind bereits angelaufen.

Der anschließende Patronatsabend begann mit dem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Genovefa Pfarrkirche in Obermendig. Pfarrer Dr. Schmitt zelebrierte einen ansprechenden Gottesdienst, in den auch die diesjährigen Kommunionkinder intensiv eingebunden und auch die Schützen integriert wurden. Im Gedenken an die Verstorbenen der Bruderschaft und der Weltkriege legten die Schützen einen Kranz am Ehrenmal in der Kirche nieder.

Im Anschluss trafen sich die Schützen wieder in der Schützenhalle. Christoph zog ein kurzes Resumee des vergangenen Jahres und konnte dann einige Mitglieder auszeichnen. Er verlieh eine Vielzahl von Schützenschnüren und die dazugehörenden Eicheln. Diese können nur durch gute Schießergebnisse beim Herbstabschlussschießen des Vereins errungen werden. Weiterhin konnten langjährige Mitglieder mit dem Jubelorden ausgezeichnet werden.

25 Jahre gehören Jennifer Junk und Hans-Jürgen Gross der Bruderschaft an. Renate Osiecki wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ein sehr seltener Jubelorden konnte an Anton Hilger vergeben werden. Er ist seit 70 Jahren aktiver Schütze bei der St. Sebastianus bzw. St. Hubertus Bruderschaft aktiv. Leider waren Arno Rüber (50) und Gernot Mittler (40) verhindert und konnten den Jubelorden nicht in Empfang nehmen. Ganz überrascht war Maik Wienpahl über die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille, die er erst auf den letzten Drücker geliefert bekommen hatte, ohne zu wissen, dass sie an ihn selbst verliehen wird.

Im Anschluss freuten sich die Schützen über ein reichhaltiges Menü das keine Wünsche offen ließ, bevor es dann zum gemütlichen Teil überging. Harald Loeb erfreute wieder mit seinen Klängen und führte durch den Abend. Ulrich Eckhard eröffnete das Programm mit einer sonst unüblichen Gedenkminute, hat die Bruderschaft in den vergangenen 2 Jahren doch 9 Mitglieder schmerzlich verloren. Er gedachte auch an die vielen Highlights der vergangenen Jahre. Mitglieder die sich um die Bruderschaft und die Gestaltung des Patronatsabends verdient gemacht hatten, denn an diesem Abend hatten sich leider keine Mitglieder gefunden, die mit einem Beitrag die Zuhörer aufhorchen lassen wollten. Den ersten Höhepunkt markierte dann die Tanzgruppe der KGO. Die Jugendgarde und die Kellbachfunken zeigten ihr Können und bewiesen, dass sich ihr wochenlanges Training gelohnt hat. Im Anschluss konnte der Prinz von Mendig Thorsten I. reisender Husar mit Kamm und flinker Schere willkommen geheißen werden. Der Bezirkskönig Ulrich begrüßte ihn im adligen Reigen und überreichte einen Harlekin, den er auf eine Schaukel gesetzt hatte. Der Brudermeister überreichte einen Gutschein zur kostenfreien Nutzung der Halle für das Prinzenfrühstück am 4. Februar. Bevor die Gäste in gemütlicher Runde das Tanzbein schwingen konnten, luden die Könige Ulrich Eckhard und Christoph Nolden alle Mitglieder noch zum Königsessen am nächsten Tag ein.

Prinz und Hofstaat haben sichtlich Spaß bei den Schützen.

Prinz und Hofstaat haben sichtlich Spaß bei den Schützen.

Flinke Beine toben über die Bühne: Jugendgarde der KGO und die Kellbachfunken.

Flinke Beine toben über die Bühne: Jugendgarde der KGO und die Kellbachfunken.

Die stolzen Träger von Jubelorden und Verdienstmedaille. Fotos: privat

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