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Freiwillige Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau

Ehrungen, Ernennungen, Verpflichtungen und Verabschiedungen

11.09.2019 - 14:50

Schuld. Neben den Jubiläumsfeierlichkeiten für die Feuerwehr Schuld hatten sich die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau auch zusammengefunden, um verdiente Feuerwehrkameraden zu ehren, zu befördern und in ihre Ämter zu ernennen. Ferner wurden neue Kameradinnen und Kameraden verpflichtet und lang dienende wegen erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Bürgermeister Nisius freute es besonders, dass 23 aktive Nachwuchsfeuerwehrleute in die Wehren aufgenommen wurden. Dagegen schieden sechs Wehrleute wegen erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst.

Die Verbandsgemeinde verfügt über 510 aktive Wehrleute, darunter befinden sich 23 Feuerwehrfrauen in 23 Freiwilligen Feuerwehren, dazu kommen sieben Jugendwehren mit insgesamt 73 Jungen und 22 Mädchen, die durch die Arbeit der Jugendfeuerwehrwarte auf den Dienst in der Feuerwehr vorbereitet werden.

Im vergangenen Jahr mussten die Wehren 170 Einsätze fahren, davon 90 technische Hilfeleistungen und 80 Brände. Besonders forderten Waldbrände durch die extreme Trockenheit den ganzen Einsatz von mehr als 70 Wehrleuten. Die Verbandsgemeinde „investiert“ aber auch in den Brandschutz und die allgemeine Hilfeleitung so sind im aktuellen Haushalt rund 460.000 Euro dafür vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurde durch die Verbandsgemeinde neben den üblichen Anschaffungen von Dienst- und Schutzbekleidung sowie der Beschaffung von Gerätschaften wie Faltbehälter, Schläuche, Atemschutzgeräte, eine zweite Wärmebildkamera auch in eine neue Atemschutzsoftware für Masken- und Lungenautomaten und in zusätzliche Rollcontainer investiert.


Stromerzeuger wurde angeschafft


Seit Kurzem stehen den Wehren 68 Systemtrenner zur Verfügung. Davon wurden 18 von der VBG und 50 von der SWB-Regional beschafft und an die Feuerwehr übergeben. Zur Abwehr von Gefahren durch längere Stromausfälle wurde zu Jahresbeginn ein fahrbarer Stromerzeuger für rund 22.000 Euro beschafft, und die Einsatzzentrale um einen weiteren Copra Arbeitsplatz erweitert. Als neuwertiges Gebrauchtfahrzeug für 24.000 Euro konnte für die Wehrleitung ein Kommandofahrzeug in Dienst gestellt werden. Und voraussichtlich ab Oktober soll ein mittleres 215.000 Euro teures Löschfahrzeug in Antweiler seinen Dienst tun. Ab nächstem Jahr wird ein neuer Eisatzleitwagen seinen Dienst tun, die Kosten belaufen sich auf rund 148.000 Euro, und im kommenden Jahr steht dann die europaweite Ausschreibung und Neubeschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges auf der Liste. Dieses soll 2021 ebenfalls nach Antweiler kommen und das bisherige TLF 16/25 ablösen. Durch die regelmäßigen Neu- und Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen ist der Standard der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Adenau auf einem hohen Niveau.


Zahlreiche verdiente Feuerwehrmänner wurden ausgezeichnet


„Wie sie sehen, wir stehen zu unserer Feuerwehr und Bauen sie auf“, sagte Guido Nisius nicht ohne Stolz. Stolz konnten auch die Wehrleute sein, denen für 25 Jahre in der Wehr das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen wurde: Torsten Möseler (FFW Barweiler), Frank Karst (FFW Hoffeld), Rolf Ludwig Krämer (FFW Müllenbach), Andreas Müller (FFW Rodder), Berthold Wurst (FFW Schuld), Manfred Metzen (FFW Wiesemscheid) und Dirk Feuster (FFW Wimbach).

Beförderung zum Brandmeister: Daniel Prämaßing (FFW Kottenborn) und Frank Kürsten (FFW Quiddelbach). Melanie Ullrich (FFW Antweiler) wurde zur Hauptbrandmeisterin befördert. Als Stellvertretende Wehrführer wurden Raimund Sampels (FFW Hümmel) und Ralf Vianden (FFW Quiddelbach) entlassen, ebenso die Wehrführer Norbert Weber (Hümmel) Walter Jokisch (Quiddelbach) und Günter Merten (FFW Nürburg). Zu neuen Wehrführern samt Stellvertreter wurden ernannt: Frank Breitzer stellv. Christoph Lingscheid (Hümmel), Marco Romes stellv. Tobias Daun (Nürburg), Frank Kürsten stellv. Christian Esch (Quiddelbach) und für die Feuerwehr Kottenborn wurde Daniel Prämaßing zum stellv. Wehrführer ernannt.


Verabschiedungen und Neuaufnahmen


Diese langgedienten Wehrleute wurden wegen erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren verabschiedet: Erwin Kolb (Dorsel), Erich Schäfer (Hoffeld), Walter Jütte (Leimbach), Walter Hens und Anton Schmitt (Meuspath) und Michael May (Reifferscheid). 23 junge Herren konnten für die Wehren per Handschlag und Unterschrift verpflichtet werden: für die FFW Adenau: Tim Krämer, Marco Prämaßing, Sebastian Schäfer und Jonas Wagner. FFW Antweiler: Sebastian Ginster und Pascal Ruland. FFW Aremberg: Florian Borgmann. FFW Kaltenborn: Marco Benbrik und Aaron Kloss. FFW Kottenborn: David Sicken und Florian Zimmer. FFW Leimbach: Marcel Romanowski. FFW Müllenbach: Marius Lues. FFW Schuld: Tom Luis Lückenbach und Jason Joachim Nitschke. FFW Wiesemscheid: René Augel, Stefan Bell und Patrick Kuhl. FFW Wershofen: Louis Hesseler, Matthias-Julian Justen, Luca Kaspers, Manuel Moog und Pascal Wolf.

Bürgermeister Guido Nisius dankte den Verantwortlichen für die Bereitschaft, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, den Ausgeschiedenen einen schönen „Ruhestand“ und der Freiwilligen Feuerwehr Schuld für die hervorragende Organisation und Gestaltung dieser Jubiläumsveranstaltung.

SES

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Kommentare
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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