Mitgliederversammlung des Heimatvereins Meckenheim
Ehrungen langjähriger Mitglieder
Meckenheim. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Heimatvereins Meckenheim konnte der Vorsitzende, Meinolf Schleyer, vor circa 80 Zuschauern Ehrungen für langjährige Mitglieder vornehmen. An diesem Abend wurden Ferdi Klick und Horst Petri für 25 Jahre sowie Dagmar Niemeyer, Heide Trinker, Wilfried Trinker und Hans Theo Schneider für 35-jährige Mitgliedschaft mit Urkunden und silbernen Nadeln geehrt. Für 40 Jahre engagierte Mitgliedschaft konnte Dr. Gottfried Dietzel eine goldene Nadel in Empfang nehmen. Einige der zu Ehrenden konnten leider nicht teilnehmen und werden dann zu einem späteren Zeitpunkt bedacht. Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Meinolf Schleyer anhand von Karten und Bildern über die Vereinsstruktur, die Mitgliederentwicklung sowie die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Erfreulicherweise kann der Heimatverein mit aktuell 303 Mitgliedern seinen Bestand der letzten Jahre halten. Trotzdem ist es auch für diesen Verein lebensnotwendig neue Mitglieder zu werben, um die Zukunft des Vereins zu sichern. Im Jahr 2017 konnte der Verein auf 74 Veranstaltungen zurückblicken mit 31 Wanderungen, acht Besichtigungen, zwei Vorträgen und acht Veranstaltungen der beliebten Musik zur Marktzeit mit und am Glockenspiel. Wobei im Sommer 2017 die 60. Veranstaltung am Glockenspiel stattfand.
Ein besonderes Erlebnis war wie immer die viertägige Städtefahrt, die zu den Hansestädten in Mecklenburg Vorpommern und ihrer Backsteingotik führte. Weitere Programmpunkte waren ein Schiffsausflug nach Linz, eine Busfahrt nach Kaub mit Besichtigung der Burg Pfalzgrafenstein im Rhein, ein Besuch der Oleftalsperre sowie des Neandertalmuseums. Neben dem Jahresprogramm kümmerte sich der Heimatverein satzungsgemäß um die historischen Werte in Meckenheim. So sorgte er dafür, dass durch die Aufstellung von Vorwegweisern an der Straße nach Lüftelberg, die vom Heimatverein errichtete Rekonstruktion eines Aquäduktpfeilers der römischen Wasserleitung wieder mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückte. Ein Schwerpunkt der aktuellen Arbeit ist die Erforschung und Aufarbeitung der Geschichte des denkmalgeschützten Alten Friedhofs in Meckenheim. Ein Resultat dieser Arbeit war die Errichtung einer Zeittafel über den alten Friedhof neben der neuen Friedhofskapelle. Eine Bestandsaufnahme der denkmalwürdigen Gräber ist in Zusammenarbeit mit der Stadt in Planung.
Für ein anderes denkmalgeschütztes Gebäude auf dem Friedhof, die Leichenwagenremise aus dem 19. Jahrhundert, die in einem schlechten Zustand ist und noch ihrer Restaurierung harrt, gibt es leider, trotz der Bemühungen des Heimatvereins, noch kein Happy-End, obwohl eine kulturelle spätere Nutzung denkbar wäre. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer bei Glühwein und Plätzchen noch einmal über das Gehörte austauschen.
