Allgemeine Berichte | 04.01.2020

Der lebendige Adventskalender begleitete durch die Weihnachtszeit

Ein Adventskalender der ganz besonderen Art

Teilweise kamen sogar mehr als 80 Personen zu den Treffpunkten

Das 20. Türchen öffnete sich zur Waldweihnacht an der Mutter Rosa Kapelle im Fockenbachtal.Foto: privat

Niederbreitbach. Adventskalender sind beliebte Begleiter, die das Warten auf das Weihnachtsfest im Dezembermonat verkürzen sollen. Jeden Tag darf ein neues Türchen geöffnet werden, hinter dem sich ein Stück Schokolade oder ein kleines Geschenk verbirgt.

In Niederbreitbach gab es dieses Jahr in der vorweihnachtlichen Zeit zum vierten Mal einen Adventskalender der ganz besonderen Art, einen lebendigen Adventskalender! Einen Adventskalender zum Mitmachen, eine Idee des Pfarrgemeinderats und ihrer Vorsitzenden Ute Görgens. Und so waren plötzlich im ganzen Dorf Häuser mit großen Zahlen eins bis vierundzwanzig markiert, die sich dann jeweils, Türchen für Türchen, in beliebte Treffpunkte verwandelten und immer eine Überraschung bereit hielten.

Dabei waren alle eingeladen, jeden Tag etwa eine halbe Stunde, um 18 Uhr, vorbeizukommen, miteinander zu singen, weihnachtlichen Gedichten zu lauschen, Plätzchen zu essen und Glühwein zu trinken. Nachbarn, Freunde und Verwandte hatten so die Gelegenheit, sich zu verabreden und die Freundlichkeit und Offenherzigkeit der Dorfgemeinschaft, für die Niederbreitbach bekannt ist, zu erleben. Doch nicht nur Privatpersonen stellten ihre Häuser als Begegnungsort zur Verfügung und bereiteten einen geselligen Abend vor, auch beliebte Institutionen und Treffpunkte des Ortes wie die Grundschule (5. Türchen), das Dorfmuseum (15. Türchen) oder der Kindergarten (16. Türchen) ließen es sich nicht nehmen, Teil des lebendigen Adventskalenders zu sein. Auch die Sakralbauten waren ein wesentlicher Bestandteil und trugen zur feierlichen und besinnlichen Atmosphäre bei. Beispielsweise versammelten sich alle TeilnehmerInnen am an der Nikolauskapelle auf dem Clausberg, am Tag darauf zu Musik im Advent, ein Adventskonzert vom Kirchenchor und Männergesangverein, in der Pfarrkirche St. Laurentius.

Am 11. Dezember stellte das Pfarrheim die Kulisse für einen gemütlichen Abend dar, welcher durch das bemerkenswerte Engagement der SeniorInnen zustande kam, am 22. Dezember war die evangelische freie Gemeinde Gastgeber und am 20. Abend lud der Pfarrgemeinderat zu einer Waldweihnacht an der Mutter Rosa Kapelle im Fockenbachtal ein. Der lebendige Adventskalender hatte sich schon sehr bald im Dorf herumgesprochen, sodass Tag für Tag immer mehr Leute den Weg zum nächsten Türchen, welches jeweils am Vorabend verraten wurde, fanden. Teilweise kamen sogar mehr als 80 Personen zu den Treffpunkten. Da das letzte Türchen immer etwas ganz Besonderes ist, war es natürlich mit Abstand das größte und feierlichste: die Familien-Christmette an Heiligabend mit einem Krippenspiel der Kinder unter der Leitung von Peter Uhl.

Der lebendige Adventskalender hatte die NiederbreitbacherInnen in der Weihnachtszeit ein Stück näher rücken lassen und alle waren sich einig: Nächstes Jahr soll es dieses Event wieder geben.

Das 20. Türchen öffnete sich zur Waldweihnacht an der Mutter Rosa Kapelle im Fockenbachtal.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Holz Loth-Entsorgung
Koblenz blüht 2026
Titel
Tag der offenen Tür
Angebotsanzeige (April)
Anzeige KW 14
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
30

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2263

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Ostergruß
fit für`s Alter?
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator