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Spiegel-Bestsellerautor Tim Pröse beeindruckte mit der Lesung aus seinem Buch

Ein Buch voller Vergangenheit

21.05.2019 - 17:00

Remagen. Es war wirklich eine beeindruckende und überzeugende Lesung, die der Spiegel-Bestsellerautor Tim Pröse im Foyer der Rheinhalle gab. Auf Einladung der CDU-Frauen-Union Remagen war der Autor nach Remagen gekommen und freute sich, an so einem geschichtsträchtigen Ort wie Remagen aus seinem Buch „Jahrhundertzeugen– die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler“ lesen zu können. Seine Anerkennung galt der Vorsitzenden der CDU-Frauen-Union Remagen, Rita Schäfer, für die Einladung. Und nach den Einführungsworten von Tim Pröse konnte man im Foyer wirklich eine Stecknadel zu Boden fallen hören. So packend war das, was Pröse las. Teilweise las er, teilweise erzählte er, von den Zeitzeugen, mit denen er selbst gesprochen hatte. Breiten Raum in seiner Lesung nahmen die Geschwister Scholl ein, Sophie und Hans. Sicher ist auch die Geschwister-Scholl-Straße in Remagen nach diesen beiden Menschen benannt, die während des Zweiten Weltkrieges im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv waren, insbesondere bei der Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg und gegen die faschistische Diktatur unter Adolf Hitler. Hans und Sophie Scholl gelten seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart als bedeutende Symbolgestalten eines an humanistischen Werten orientierten Widerstands innerhalb Deutschlands gegen das totalitäre NS-Regime. Sie waren bekannt als Mitglied der „Weißen Rose“, lebten in München Schwabing, wurden am 22. Februar 1943 bei der Gestapo denunziert, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet. Der Autor Tim Pröse, der aus dem Ruhrgebiet stammt, hat sich 20 Jahre lang Zeit genommen, Zeitzeugen zu begleiten und die Botschaften der letzten Helden gegen Hitler in seinem Buch zu veröffentlichen. Schon einmal als Junge sei er in Remagen gewesen. Für ihn sei es überwältigend, an den Türmen der ehemaligen Brücke zu stehen. Es sei für ihn als könnten die Steine sprechen. Gerade in Remagen habe sich im Zweiten Weltkrieg etwas Entscheidendes abgespielt. „Wer das Gestern ehrt, ist bereit für die Zukunft“, betonte er rückblickend auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Pröse traf eine Reihe von Zeitzeugen, Verwandte von Anne Frank, Inge Scholl als Schwester von Hans und Sophie Scholl, den Sohn von Claus Graf von Stauffenberg, dessen Attentat auf Hitler misslungen war und auch Berthold Beitz, der hunderten von jüdischen Zwangsarbeitern das Leben rettete. Er begleitete diese Zeitzeugen über Jahre und schrieb nieder, was sie ihm erzählten. Er sehe diese Menschen als Brücke über das „unruhige“ Wasser. Und um dies zu unterstreichen, ließ Pröse „Bridge over troubled water“ von Jonny Cash abspielen. Sehr detailliert erzählte er von dem, was Inge Scholl als Schwester von Hans und Sophie Scholl ihm erzählt habe. Bis in den Tod hinein habe sich Sophie Scholl der Freiheit verschrieben. Nach Jahrzehnten habe man auf dem Todesurteil, dem einzigen Stück Papier in der Todeszelle von Sophie Scholl, auf der Rückseite das Wort „Freiheit“ gefunden, geschrieben von Sophie Scholl nur ganz kurz vor ihrer Enthauptung. Sie stellte sich gegenüber den Beamten vor ihren Bruder: „Wenn sie meinen Bruder töten, müssen sie auch mich töten“, habe sie gesagt, wie in den Akten zu lesen sei, so Pröse. Inge Scholl habe ihm gesagt, dass der christliche Glaube Sophie den Frieden gab. Viele weitere Details veröffentlicht Tim Pröse in seinem Buch. Details, bei denen einem das Blut in den Adern gefriert und gleichzeitig das Herz warm wird- warm wird, angesichts des großen Mutes für die Freiheit zu kämpfen und unerschüttert im Glauben auch zu sterben. Hoch interessant und emotional, sehr bewegend war die Lesung. Und wer bei der Lesung war, wird das Buch ganz sicher lesen wollen. AB

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René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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