Allgemeine Berichte | 13.08.2021, 12:09 Uhr

Die „Steinreiche Eifel“ stellt sich mit einem Band 3 vor

Ein Eifel-Führer der „etwas anderen Art“

Die „Steinreiche Eifel“ wird nun bereits im 3. Band von den Autoren Walter Müller (Foto) und Karl-Heinz Schumacher vorgestellt. Foto: privat
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Region. Auf 448 Seiten mit 2.262 Bildern präsentieren die Autoren des Buches „Steinreiche Eifel 3“, Walter Müller und Karl-Heinz Schumacher, den Leserinnen und Lesern das „Gestein des Jahres“ von 2007 bis 2021 und führen sie in den Distrikt „Am Verbrannten“ am Laacher See, wo bereits während der Merowingerzeit im 6./7. Jh. der einzigartige orangerote Laacher Tuff gebrochen wurde. Beim Bau der Abtei fand der farblich interessante Stein vielfach Verwendung, so bei der Basilika, dem Seehotel und dem Waldfriedhof.

Der Ort Wehr liegt in einem durch Vulkanismus entstandenen Kessel und ist ein bauhistorisch besonderer Ort. In fünf Steinbrüchen im Tiefental wurde der „Wehrer Stein“, ein Lapillituff, abgebaut, der als Bau- und Werkstein dem Dorf ein architektonisch einmaliges Gepräge gibt. Auf 108 Seiten gibt das Buch einen umfassenden Einblick in den einstmals als Propstei des Klosters Steinfeld bekannten Ort mit seiner einzigartigen Pfarrkirche St. Potentinus. Die Schieferregion Eifel bietet um Mayen und auf dem Maifeld faszinierende Einblicke in die Gewinnung und Verwendung dieses Sedimentgesteins. Vom Abbau über und unter Tage bis hin zu Fassadenverblendungen und altdeutschen Dacheindeckungen erfährt man im Buch Erstaunliches zum „Moselschiefer“ und mit dem Schevenhütter Schiefer auch zu Vorkommen in der Nordwesteifel. Die einzelnen Orte des Maifeldes und seines Umfeldes werden auf 210 Seiten vor-gestellt und bilden somit neben Wehr einen Schwerpunkt des Buches.

Bindeglied zwischen der von Schlackenvulkanen dominierten vulkanischen Osteifel und der von den Maaren geprägten vulkanischen Westeifel ist die vulkanische Hocheifel. Dort erfährt man vor Ort, dass „Basalt nicht gleich Basalt“ ist. Die Trachybasalte im Raum rund um die Nürburg findet man in den Dörfern an Mauern und Gebäuden, die auf 88 Seiten besucht werden.

Das neue Sachbuch von Walter Müller und Karl-Heinz Schumacher lädt ein zum Erkunden der vielfältig interessanten Eifel, regt an, die breite Palette von heimischen Gesteinen zu entdecken und sich an ihrer natürlichen Schönheit zu erfreuen.

Das Buch kann zum Preis von 24,90 Euro in der Buch- und Kunsthandlung Maria Laach, den Tourist-Informationen der Sagenhaften Vulkanregion Laacher See (Maria Laach und Niederzissen) und des Maifelds (Münstermaifeld), im Lava-Dome (Mendig) und bei der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft (www.vulkane.de) erworben werden.

Buchvorstellung am 7. Oktober in Niederzissen

Die Buchvorstellung findet am Donnerstag, den 7. Oktober 2021, im Wappensaal des Niederzissener Rathauses statt. Der Multi-Media-Vortrag wird mit vielen neuen Themen, faszinierenden Bildern und vielfältigen Informationen von Walter Müller jeden Eifelliebhaber in seinen Bann ziehen und das Bedürfnis wecken, all die vielen Orte und Sehenswürdigkeiten aufzusuchen.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Brohltal

Die „Steinreiche Eifel“ wird nun bereits im 3. Band von den Autoren Walter Müller (Foto) und Karl-Heinz Schumacher vorgestellt. Foto: privat

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