Allgemeine Berichte | 17.07.2018

„Die Breyer Kirmes lebe hoch“

Ein Fest von Breyern für Breyer und ihre Gäste

Sie feierten mit einem bunten Programm und fieberten beim Fußball

Haargenau mussten die Feuerwehrleute manövrieren,um das Kirmessymbol sicher auf zu stellen. Fotos:-EP-

Brey. Dat „Kermes Blöödsche“ ließ verlauten: es wird im Herzen von Brey an drei Tagen gefeiert. In unmittelbarer Nähe war ein kleiner Rummelplatz aufgebaut, Fahrgeschäfte und Buden boten Spaß für Groß und Klein. Es ist das Patronatsfest der Filialkirche Sankt Margaretha, das die Breyer gemeinsam mit ihren Gästen aus Nah und Fern im Juli feiern. Ausrichter ist das Orga-Team-Brey, in dem sich folgende Verein zusammengeschlossen haben: Möhnen, Kirchenchor, Verkehrs- und Verschönerungsverein, Feuerwehr, Männergesangverein, Förderverein Kindergarten, Katholische Frauengemeinschaft, FC Rheingold und TuS Roland. So vereint und mit Unterstützung der Gemeinde gelingt es immer wieder, ein erfolgreiches buntes Programm, das für jeden etwas bietet, auf die Beine zu stellen.

Theater: „Von Katz und Maus“

Es begann auch in diesem Jahr mit Spaß für große und kleine Kinder von 3 bis 99 Jahren, die sich in der Grundschule beim Theaterstück des kreuzfidelen Puppenkoffers mit dem Titel „Von Katz und Maus“ amüsierten. Zwischenzeitlich warf der Kirmesbaum, der mit Hilfe des Försters Kaul geschlagen und transportiert worden war, schon seinen Schatten voraus. Denn am Kirmesplatz bemühte sich die Freiwillige Feuerwehr um seine Aufstellung, musste dabei haargenau manövrieren. Doch wie immer schafften es die Wehrleute ohne Probleme und das Kirmessymbol ragte in den blauen Sommerhimmel. Das war dann für Ortsbürgermeister Hans-Dieter Gassen der Anlass für seine Ansprache zur Eröffnung des Festes. Begleitet vom Ersten Beigeordneten Manfred Jocham und dem Beigeordneten Bernhard Hoffmann, dankte er zunächst allen Unterstützern, dem Orga-Team und den Anliegern für ihr Engagement und ihr Verständnis. In den vergangenen Jahren hatten anschließend immer Kinder die Gelegenheit, ein selbstverfasstes Gedicht zu präsentieren. Diesmal war es der Bürgermeister höchstpersönlich, der in „mühevoller Nachtarbeit“ gedichtet hatte und sich an früher erinnerte: „Es wurde gespart fürs Kirmesgeld, dann hinein ins Vergnügen - was kostet die Welt!“ Das sich die Zeiten aber geändert haben, ließ er bedauernd in der zweiten Strophe verlauten: „Was heute aber anders ist, das mancher dieses Fest vergisst. Ist nicht im Urlaub, sitzt Zuhaus allein, bläst Trübsal in sein Herz hinein.“ Er rief zu guter Stimmung auf: „Die hier sind und noch später kommen, die haben alle es vernommen, dass jetzt das schöne Fest beginnt und Freude aus den Herzen rinnt.“ Mit folgenden Worten erklärte Hans-Dieter Gassen die Kirmes für eröffnet: „Drum stimmt freudig alle ein, es sollen schöne Tage sein!“ Das ließen sich die Kirmesbesucher nicht zweimal sagen, stürmten den Rummelplatz, genossen ihr Bier, den Wein oder Antialkoholisches und lauschten den Klängen beim Platzkonzert des Musikvereins „Concordia Rhens“.

Traditionelles Ballonwettfliegen

Eine feste Größe im dreitägigen Kirmesprogramm ist das Ballonwettfliegen, bei dem mit Absendern versehenen Ballons in den Himmel steigen. Andreas Klein vom Orga-Team ist der Empfänger und freut sich: „Das von 150 Karten an den Ballons wieder 10 bis 12 in meine Hände geraten.“ Die Auswertung der Gewinner und die Preisverteilung sind im September, wenn die Nachbesprechung im Orga-Team stattfindet. Zu gewinnen gibt es Geld- und Trostpreise. Für Fußballbegeisterte stand die Rolandhalle als Übertragungsort des WM-Spiels um den dritten Platz zur Verfügung. Im Anschluss öffnete der Bacchus Keller seine Pforten und in der Cocktailbar gab es leckere Cocktails. Das abendliche Programm in der Rolandhalle moderierte Hartmut Schütt, „DJ Johnny Heart“ sorgte für die musikalische Unterhaltung und das Comedy-Artistik-Duo „Klirr Deluxe“ attackierte die Lachmuskeln.

Am Sonntag wurde das Kirmesbild präsentiert

Der Sonntag begann mit dem traditionellen Gottesdienst in der Filialkirche St. Margaretha. Ihm schloss sich ein Frühschoppen im Gasthaus „Rheingold“ an. Wieder herrschte ein buntes Treiben auf dem Kirmesplatz und an der Rolandhalle, dabei war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Einen wunderschönen Anblick bot sich dem Betrachter auch in diesem Jahr am Kirmes-Café, wo Albrecht Dinkel das Ambiente wieder einmal mit einem Gemälde verschönerte. Der passionierte Maler (www.kunst-vommittelrhein.de) stellt sich dieser Aufgabe seit vielen Jahren mit Freude. Diesmal zeigte das Kirmesbild eine aus verschiedenen Ansichten zusammengefügte Sicht auf Brey. Am dermaßen geschmückten Café ließen sich die Gäste gerne mit Kaffee, leckerem Kuchen und frisch gebackenen Waffeln verwöhnen. Verwöhnt wurden auch die Kinder, sie bekamen Freifahrten, gespendet von den Ortsvereinen und der Gemeinde. Musikalisch sorgte der Fanfarenzug Rhens 1971 e.V. für Stimmung. Ganz ohne Fußball ging es auch an diesem Tag nicht, beim Endspiel in der Rolandhalle fieberten die Zuschauer mit den Mannschaften aus Frankreich und Kroatien. Unter Mitwirkung des MGV „Eintracht“ Brey fand am Morgen des Montag in der Filialkirche St. Margaretha ein Dankamt für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde statt. Dann war die Rolandhalle freigegeben für den traditionellen Frühschoppen, bei dem der MGV „Eintracht“, der Kirchenchor „Cäcilia“ und der Kabarettist Gerd Brömser für Spaß und gute Laune sorgten. Eine große Tombola lockte mit attraktiven Preisen, das Kirmes-Café verwöhnte wieder mit Leckerem und die Kinder amüsierten sich wieder mit Freifahrten. „Gemeinsam sind wir stark“ könnte der Slogan des Orga-Team-Brey heißen. Viele freiwillige und ehrenamtlich helfende Hände schafften es auch in diesem Jahr, den Breyer Bürgerinnen und Bürger sowie ihren Gästen abwechslungsreiche und unterhaltsame Kirmestage zu bereiten. Und um beim Fußball zu bleiben, der an diesem Wochenende für viele auch eine wichtige Rolle spielte, ein Refrain des Liedes von Andreas Bourani passt auf die Breyer Bürgerschaft: „Ein Hoch auf das, was uns vereint!“

EP

Groß und Klein vergnügten sich beim Autoskooter und zeigten ihre Fahrkünste.

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Ein klebriges, aber traditionellesKirmesvergnügen ist die Zuckerwatte.

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Seit vielen Jahren verschönert der passionierte Maler Albrecht Dinkel zur Freude des Ortsbürgermeisters das Kirmes-Café mit einem Gemälde.

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Bei seiner Eröffnungsansprache dankteOrtsbürgermeister Hans-Dieter Gassen im Namen derGemeinde der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz.

Bei seiner Eröffnungsansprache dankte Ortsbürgermeister Hans-Dieter Gassen im Namen der Gemeinde der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz.

Von 150 Ballons, die um die Wette in den Himmel fliegen, kommen zirka 10 bis 12 an den Empfänger zurück.

Von 150 Ballons, die um die Wette in den Himmel fliegen, kommen zirka 10 bis 12 an den Empfänger zurück.

Haargenau mussten die Feuerwehrleute manövrieren, um das Kirmessymbol sicher auf zu stellen. Fotos:-EP-

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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