Allgemeine Berichte | 13.07.2021

Größen des Karnevals in der Jungholzhalle

„Ein Herz für die Kultur“

Benefizkonzert der Stadtsoldaten war ein voller Erfolg

„Achnes Kasulke“ beim ersten Auftritt nach dem Lockdown in der Jungholzhalle.Fotos: CEW

Meckenheim. Auch wenn die Situation in der Halle auf den ersten Blick ungewohnt und die Stühle in strengem Muster aufgestellt waren: Die Besucher des Benefizkonzerts der Stadtsoldaten hielten sich an die Regeln und genossen mit „Ein Herz für die Kultur“ das erste große Event in der Meckenheimer Jungholzhalle seit vielen Monaten in vollen Zügen. Auf der Bühne standen Größen des Karnevals, die zuvor wegen der Kontakteinschränkungen lange nicht mehr aufgetreten waren. Auch bei den Karnevalsfans gab es reichlich Nachholbedarf. Schon nach den ersten Liedern der Band Fiasko schunkelte man an den Plätzen.

In Blöcken nach Abstandsregeln getrennt hatten die Stadtsoldaten die Stühle in der Jungholzhalle aufgestellt. Geimpft, getestet oder genesen strömten früh die ersten der über 200 Gäste, zumeist mit reservierten Karten, in die Jungholzhalle. Auf dem Platz ohne Maske, auf dem Weg zu den Sanitäranlagen mit Mund-Nasen-Schutz und natürlich das Verweilen am jeweils mit Platznummer zugewiesenem Stuhl waren im Groben die Regeln. Die Fans ließen sich dadurch den Spaß an der Freud nicht nehmen. Töne wie „endlich wieder ein bisschen Normalität“, „Klasse Programm“ und „nach so langer Zeit ist Schunkeln auch im Sommer gut“ hörte man aus dem Publikum.

Das Bühnenprogramm konnte sich mit namhaften Künstlern aus dem Karneval sehen lassen. Der Band „Fiasko“ folgte „Achnes Kasulke“ mit pointierten Weisheiten aus dem wahren Leben und ihrer Ehe auf die Bühne. Björn Heuser brachte mit kölschen Mitsingliedern anschließend den Saal zum Schunkeln. Bis in den späten Abend genossen die Feierlustigen noch Torben Klein, „Klaus & Willi“, die „Boore“ und „De Frau Kühne“.

Die Stadtsoldaten zeigten sich zufrieden mit der ersten Veranstaltung nach langer Zeit, vor allem mit Blick auf das Ziel des Events: „Hier geht jeder Cent Erlös an die Künstler“, sagte Peter Klee, Kommandant der Stadtsoldaten.

Einige hatten in der Jungholzhalle zum ersten Mal seit 16 Monaten wieder auf der Bühne gestanden. Bürgermeister Holger Jung lobte das Engagement und den Mut, in diesen Zeiten eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Auch deshalb habe er gerne die Schirmherrschaft übernommen. Zusammen mit den Sponsoren von der Raiffeisenbank Voreifel, der Kreissparkasse Köln und den örtlichen Betrieben Dunkelberg, Seidel Bedachungen und Fischer Sanitär und Heizungen können die Stadtsoldaten auf eine insgesamt rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken.

Die Band „Fiasko“ verabschiedet sich nach einem gelungenen Auftritt in der Jungholzhalle.

Die Band „Fiasko“ verabschiedet sich nach einem gelungenen Auftritt in der Jungholzhalle.

Björn Heuser sorgte mit seinen Mitsingtexten für Stimmung in der Halle.

Björn Heuser sorgte mit seinen Mitsingtexten für Stimmung in der Halle.

„Achnes Kasulke“ beim ersten Auftritt nach dem Lockdown in der Jungholzhalle.Fotos: CEW

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