Allgemeine Berichte | 08.07.2022

Servicebetriebe Neuwied

Ein Jahr FriedWald

Neuwied. Seit einem Jahr bietet der FriedWald Neuwied-Monrepos die Möglichkeit, die letzte Ruhe in der Natur zu finden. Die Stadt Neuwied ist mit den Servicebetrieben (SBN) damit dem Wunsch vieler Menschen nach einer Alternative zum klassischen Friedhof nachgekommen. Der 50 Hektar große Bestattungswald oberhalb der Stadt am Standort des ehemaligen Schloss Monrepos gehört dem Fürstenhaus Wied. Im ersten Jahr wurden dort bereits mehr als 130 Verstorbene beigesetzt, mehr als 160 Menschen haben sich bereits zu Lebzeiten für einen Baum oder Platz im FriedWald entschieden. Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig zieht ein Resümee: „Naturbestattungen werden immer gefragter, der Wunsch nach Alternativen zur herkömmlichen Bestattung steigt. Wir freuen uns, den Menschen aus Neuwied und dem Umland diese besondere Form der Bestattung seit einem Jahr ermöglichen zu können. Wir haben hier einen tröstlichen Ort für die Angehörigen geschaffen.“

„Es war uns wichtig, das Friedhofsangebot an den Bedarf und die Wünsche der Menschen anzupassen, was nicht zuletzt auch mit dem demografischen Wandel einhergeht“, begründet Stefan Herschbach, Vorstand der SBN, die Trägerschaft für den FriedWald Neuwied-Monrepos. „Schon im ersten Jahr wurde der FriedWald als Ergänzung zu den städtischen Friedhöfen gut angenommen. Es war der richtige Schritt“, sagt Herschbach. Die Nutzung des Waldgebiets als Friedhof ist nicht neu. „Der Laubmischwald oberhalb der Stadt Neuwied ist bei der Bevölkerung sehr beliebt. Auch für die Fürstenfamilie zu Wied dient Monrepos als Ort der letzten Ruhestätte, da sich hier seit 1862 der fürstliche Familienfriedhof befindet. Die Stille des Waldes im Wechsel der Jahreszeiten hat für viele etwas Tröstliches“, sagt Forstdirektor Gerd Schneider vom fürstlichen Forstamt. Als Waldeigentümer kümmert sich die Fürstlich Wiedische Verwaltung um die forstliche Betreuung des Bestattungswaldes.

Anmeldungen zur kostenlosen Waldführung sind telefonisch unter 02631 854542 oder 02631 854587 sowie per E-Mail an verwaltung@sbn-neuwied.de möglich. Weitere Informationen zum FriedWald Neuwied-Monrepos gibt es unter www.friedwald.de/neuwied.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Imageanzeige
Lampionfest in Weißenthurm
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  /AZ Commodity Mayen KW 25
vermisste Brille
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 - -RhS_BA KW25
Empfohlene Artikel
Der voll besetzte Marktplatz. Fotos: DU
14

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Obwohl er heuer schon in die 5. Runde geht, war der „Musiksommer Ahrweiler“ noch Ende Mai akut in Gefahr. Durch den relativ kurzfristigen Rückzug einer Sponsorenzusage, war dem beliebten Musikevent, das überdies nicht unerheblich zur Innenstadtbelebung beiträgt, eine wichtige Finanzierungssäule von rund 20.000 Euro weggebrochen. Doch dank des Engagements bestehender und neuer...

Weiterlesen

Laura Epstein (Mitte) wird neue Mayschoßer Weinkönigin, Eva Kirsch wird als Weinprinzessin amtieren. Rechts Mirco Burkardt (stellv. Vorsitzender WG Mayschoß-Altenahr). Foto: DU
19

Mayschoß. Zwei Wochen nachdem in Altenahr die zukünftigen Weinmajestäten verkündet wurden, zog mit Mayschoß am vergangenen Wochenende ein weiterer Mittelahr-Ort in Sachen Weinmonarchie nach: kommende Weinkönigin des Jahres 2026/27 wird Laura Epstein! Durch ihren Freund, der aus einer Mayschoßer Winzerfamilie stammt, ist die 25-jährige Musikerin eng mit dem Wein und dessen Anbau vertraut, schon oft packte sie im Weinberg tatkräftig mit an.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
7591

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
1533

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen