Bürgerverein auf Silvesterreise nach Würzburg
Ein Jahreswechsel voller Highlights
Meckenheim. Am 29. Dezember 2024 begann die fünftägige Silvesterreise des Bürgervereins in die Mainfrankenmetropole Würzburg. Unter der Leitung von Rotraut De Haas trafen sich 24 Mitglieder am Preuschoff-Stadion. Stephan Reitler von der Firma Jablonski chauffierte die Gruppe, begleitet von seiner Frau Elisabeth, die sich engagiert um das Wohl der Reisenden kümmerte.
Nach einer kurzen Rast unterwegs wurde Würzburg gegen 12:45 Uhr erreicht. Dort erwartete Stadtführer Günter Porzner die Gruppe, der mit Sachkenntnis und Humor durch die geplanten Exkursionen führte. Erste Station war die kurfürstliche Residenz, die seit 1981 als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Das barocke Bauwerk, entworfen von Balthasar Neumann, beeindruckte mit dem Treppenhaus samt Tiepolo-Fresko, dem prächtigen Kaisersaal und dem opulenten Spiegelsaal. Die Schäden durch den Bombenangriff vom 16. März 1945 konnten dank der Initiative von John Davis Skilton, einem amerikanischen „Monuments Man“, begrenzt werden.
Ein anschließender Stadtrundgang führte vorbei am Dom St. Kilian, dem Lusamgärtchen mit der Grabstätte Walther von der Vogelweides, dem Marktplatz und der alten Mainbrücke. Der Tag endete im Hotel Maritim, wo die Gruppe ein Abendessen vom Buffet genoss und den Abend bei einem Glas Wein ausklingen ließ.
Am 30. Dezember 2024 führte der Ausflug zunächst zum Marienwallfahrtsort Käppele, einem beeindruckenden Bauwerk des Rokoko und Klassizismus. Balthasar Neumann plante die Kirche, die mit der ursprünglichen Kapelle verbunden ist. Besonders beeindruckend war das Mirakelgewölbe mit den Wachsnachbildungen geheilter Körperteile. Danach ging es weiter zur Festung Marienburg, die aufgrund von Sanierungsarbeiten nur kurz besichtigt werden konnte. Eine Führung durch das renommierte Weingut Reiss mit einer Weinprobe und fränkischer Brotzeit rundete den Tag ab. Zurück im Hotel sorgte ein Sektempfang für gute Stimmung, bevor der Tag erneut im Weinstübchen endete.
Am 31. Dezember führte die Reise über die Romantische Straße nach Rothenburg ob der Tauber. Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt zog die Besucher in ihren Bann. In der Jakobskirche beeindruckte der Heilige-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider, ebenso wie der Marienaltar und die Holzkanzel. Nach der Rückkehr ins Hotel klang das Jahr bei einem festlichen Gala-Buffet mit Live-Band und Mitternachtssekt stimmungsvoll aus.
Der Neujahrstag begann mit einem späten Frühstück, gefolgt von einem Besuch der Vorstellung des Circus Krone. Die Logenplätze ermöglichten ein besonderes Erlebnis der artistischen Darbietungen. Der Abend klang wieder im Hotel aus. Am 2. Januar 2025 trat die Gruppe nach dem Frühstück die Heimreise an, mit einem Zwischenstopp in Wiesbaden. Dort beeindruckte die Führung durch die Sektkellerei Henkell, insbesondere der Marmorsaal und die 58.000 Flaschen, die pro Arbeitsschicht abgefüllt werden. Nach einer Verkostung und einem kurzen Einkauf erreichte die Gruppe gegen 16:45 Uhr wohlbehalten Meckenheim.BA
Es gab viel zu entdecken.
