Rund 600 Senioren feierten in der Rheinhalle ihren „Goldenen Nachmittag“
Ein Nachmittag mit kulinarischen Köstlichkeiten, Unterhaltung und Geselligkeit
Bürgermeister Ingendahl versprach für das kommende Jahr eine deutlich ausgebaute Barrierefreiheit im Stadtgebiet
Remagen. Traditionell waren die Senioren der Stadt Remagen, alle Senioren ab 75 Jahren oder diejenigen, die in diesem Jahr noch 75 Jahre werden, zum „Goldenen Nachmittag“ eingeladen. Nicht nur für die Senioren der Kernstadt, sondern für die Senioren aus allen Stadtteilen wird dieser „Goldene Nachmittag“ einmal im Jahr in der Rheinhalle veranstaltet. Damit möglichst viele Senioren auch aus den Stadtteilen an dieser unterhaltsamen und geselligen Veranstaltung teilnehmen können, wurde, wie gewohnt, wieder ein Bustransfer von und in alle Stadtteile organisiert. Mit rund 600 Senioren waren erneut deutlich mehr Senioren als im Vorjahr der Einladung gefolgt. Moderator Marcel Möcking begrüßte neben den vielen Senioren aus allen Ortsteilen auch die Stadträte, die Ortsvorsteher, die evangelische Pfarrerin aus Remagen Elisabeth Reuter, Dechant Frank Klupsch und natürlich Bürgermeister Björn Ingendahl, der gleich im Anschluss seine Ansprache an die Senioren hielt. Ingendahl verlieh seiner Freude über den sehr guten Besuch des goldenen Seniorennachmittages Ausdruck. Mit 2124 Einladungen seien so viele Einladungen wie noch nie an die Senioren im Stadtbereich geschickt worden. Gerade das sei auch ein Grund, die Lebensbedingungen der älteren Mitbürger noch stärker zu berücksichtigen.
Im kommenden Jahr werde die Stadt mehrere 100.000 Euro in die Hand nehmen, um in der Gesamtstadt für mehr Barrierefreiheit zu sorgen. Der neue seniorengerechte Bus sei, wie im vergangenen Jahr versprochen, angeschafft worden. So sei es möglich, auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator im Seniorenbus zu befördern. Der besondere Dank des Bürgermeisters galt der Unkelbacher Hallengemeinschaft, die schon seit vielen Jahren die Bewirtung der Seniorenschar übernehme sowie den DRK-Helfern, die hinter den Kulissen für Sicherheit sorgen würden.
Pfarrerin Elisabeth Reuter grüßte die Senioren im Namen aller Kirchengemeinden. Sie betonte, dass diese Tradition des „Goldenen Seniorennachmittages“ schön sei. So könnten die Senioren in den trüben Novembertagen ein paar frohe Stunden in der Rheinhalle erleben. „Auch der Glaube ermuntert uns immer wieder und gibt Freude“, hob die Pastorin hervor und erinnerte an das nun schon bald bevorstehende Weihnachtsfest, dass die Gewissheit gebe, dass Gott uns annehme. Gemeinsam mit den Senioren sang Elisabeth Reuter, die dazu auch Akkordeon spielte, das „Lied an die Freude“.
Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken und Kuchengenießen übernahm der neue Tourismusleiter Marcel Möcking die Moderation des unterhaltsamen 49. Goldenen Seniorennachmittags. Zur reich gedeckten Kaffeetafel unterhielten die Rheintaler mit schmissiger Blasmusik. Im weiteren Verlauf sang der Ex-Sänger der kölsche „Räuber“, Thorben Klein, für die Senioren bekannte kölsche Leedscher. Zudem sorgten Jan Muth und Felix Dinkelbach mit Sketchen für Erheiterung.
Nach rund drei Stunden Unterhaltung und geselligem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und einem Gläschen Wein wurden die Senioren in bequemen Bussen wieder in ihre Ortsteile gefahren.
AB
